Ersatzteilmarkt ZF erweitert Angebot um Bremsenbooster für E-Fahrzeuge

Von Cara Stibolitzki 1 min Lesedauer

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ZF Aftermarket erweitert sein Ersatzteilangebot um den Electronic-Brake-Booster (EBB). Damit wächst das Sortiment des Zulieferers für Elektrofahrzeuge.

Der Electronic-Brake-Booster von TRW ist das neue Bremssystem für E-Fahrzeuge auf dem Ersatzteilmarkt.(Bild:  ZF Friedrichshafen AG)
Der Electronic-Brake-Booster von TRW ist das neue Bremssystem für E-Fahrzeuge auf dem Ersatzteilmarkt.
(Bild: ZF Friedrichshafen AG)

Mit dem elektronischen Bremskraftverstärker der hauseigenen Marke TRW baut ZF Aftermarket sein Ersatzteilangebot für E-Fahrzeuge aus. Für Fahrzeuge, die keinen Verbrennungsmotor besitzen oder diesen nur teilweise nutzen — sogenannte Plug-in-Hybride — ist der EBB unerlässlicher Bestandteil ihrer Bremsanlage. Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge verfügen über zwei Verzögerungssysteme: die herkömmliche Reibungsbremse und die Rekuperation, durch die beim Bremsen Energie zurückgewonnen wird.

Sie sollten in ihrer Wirkung aufeinander abgestimmt sein, damit der Fahrer vom Doppelsystem nichts mitbekommt, aber gleichzeitig so viel Energie wie möglich gespeichert werden kann. Damit stellen diese Fahrzeuge besondere Ansprüche an eine Bremsanlage. Gleichzeitig lässt sich die bislang verwendete Bremskraftverstärkung mittels Unterdruck nicht auf E-Fahrzeuge anwenden.

Komfort- und Fahrerassistenzfunktionen

Der EBB von ZF erfüllt neben den genannten Anforderungen auch Komfort- und Fahrassistenzfunktionen: Die Roll-Back-Compensation (RBC) gleicht den längeren Radweg bei schleppfreien Radbremsen aus, die Pedal-Force-Compensation (PFC) sorgt für einen gleichmäßigen Pedaldruck unabhängig vom Anteil des regenerativen Bremsens in den verschiedenen Fahrsituationen.

Mithilfe des External-Braking (EBR) werden Bremsdruck und Volumenstrom je nach Anforderung des Fahrdynamik-Regelsystems automatisch bereitgestellt, die Pressure-Reduction-Logic (PRL) reduziert den Druck auf das Pedal, wenn das Fahrzeug stillsteht oder das ABS-System aktiv ist. Die Enhanced-Performance-Curve (EPC) bietet eine softwarebasierte, variable Unterstützung. Darüber hinaus können auch autonome Fahrfunktionen unterstützt werden.

Der EBB ersetzt die größere Vakuumpumpe samt Schläuchen und sorgt durch seinen schnellen Bremsdruckaufbau für einen kürzeren Bremsweg als ein Unterdruck-Bremskraftverstärker. Im Rahmen seines Modularen Elektrobaukastens (MEB) verbaut Volkswagen den EBB in seinen Modellen ID 3, ID 4 sowie ID Buzz. Außerdem deckt der EBB mit drei Teilenummern die Modelle ID 5, Audi Q4 e-tron, Skoda Enyak und Cupra Born ab.

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