Autohaus Liebe Zukauf in Zwenkau stärkt Gebrauchtwagengeschäft

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Die Autohausgruppe von ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn wächst. Der Skoda-Spezialist investiert allerdings nicht in Neu-, sondern in Gebrauchtwagen. Der zugekaufte Standort hat keinen Vertriebsvertrag.

Das Autohaus Herrmannsdorf in Zwenkau bei Leipzig gehört ab dem 1. Juli 2024 zur Liebe-Gruppe.(Bild:  Auto-Liebe-Gruppe)
Das Autohaus Herrmannsdorf in Zwenkau bei Leipzig gehört ab dem 1. Juli 2024 zur Liebe-Gruppe.
(Bild: Auto-Liebe-Gruppe)

Die Autohaus-Liebe-Gruppe von ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn baut ihr Gebrauchtwagen-Standbein aus und übernimmt dazu das Autohaus Herrmannsdorf zum 1. Juli 2024. Der seit 30 Jahren existierende Betrieb bietet Reifen- und Werkstattservice an und hat sich auf das Gebrauchtwagengeschäft spezialisiert. Mit dem Erwerb stärkt die Liebe-Gruppe, die im Pkw-Geschäft bislang hauptsächlich auf die Marke Skoda setzt, ihr eigenes Gebrauchtwagen-Business, das in den letzten Jahren bereits forciert wurde.

Symbolischer Unternehmensübergang: (v. l.) die Familie Herrmannsdorf sowie Thomas Peckruhn mit seinen Söhnen Johannes, Christoph und Sebastian(Bild:  Auto-Liebe-Gruppe)
Symbolischer Unternehmensübergang: (v. l.) die Familie Herrmannsdorf sowie Thomas Peckruhn mit seinen Söhnen Johannes, Christoph und Sebastian
(Bild: Auto-Liebe-Gruppe)

„Auf dem Weg zur Erweiterung der Gebrauchtwagenaktivitäten sehen wir darin eine sinnvolle und notwendige Erweiterung unseres Portfolios, auch als Back-up des seit 2018 bestehenden Standorts in Leipzig“, wird Liebe-Geschäftsführer Thomas Peckruhn in einer Unternehmensmitteilung vom 29. Mai zitiert. Ende 2018 hatte sein Unternehmen, das aus der Kleinstadt Sangerhausen in Sachsen-Anhalt stammt, den Schritt in die sächsische Metropole gewagt und ein Skoda-Autohaus eröffnet. Aber auch auf Gebrauchtfahrzeugen lag von Beginn an in Leipzig ein Augenmerk.

Diese Aktivitäten soll der neue Standort in Zwenkau, südlich von Leipzig gelegen, nun verstärken. In den Jahren seit 2020 habe die Liebe-Gruppe bereits ihre Umsätze und Erträge in diesem Geschäftsfeld mehr als verdoppelt, verrät Thomas Peckruhn. Einen Schwerpunkt der Vermarktung wird der Standort Zwenkau nach seinen Angaben auf die Vermarktung von und den Service an jungen Gebrauchten legen – besonders auf das Preissegment um die 15.000 Euro.

Johannes Peckruhn übernimmt die Leitung

Mit Vollzug des Kaufs des Betriebs werden alle bisherigen 21 Mitarbeiter von Herrmannsdorf übernommen. Sie sollen nicht zuletzt die Betreuung der Stammkunden des Autohauses sicherstellen. Die Geschäftsführung des neuen Standorts übernimmt Johannes Peckruhn, der in der Gruppe das Gebrauchtwagengeschäft verantwortet.

Das Autohaus Herrmannsdorf schließt sich damit exakt 34 Jahre nach seiner Gründung am 1. Juli 1990 einer größeren Gruppe an. Damals hatte Ralf Herrmannsdorf das Unternehmen als Autohandelsbetrieb in Zwenkau offiziell gestartet. Gut ein Jahr später unterschrieb er einen Ford-Händlervertrag. Dieser besteht nicht mehr, allerdings noch ein Ford-Service-Vertrag. Auch im Gebrauchtwagengeschäft ist die Ford-Historie noch erkennbar. Speziell in den Neunzigerjahren wuchs der Betrieb schnell, Neu- und Anbauten wurden regelmäßig nötig. Zu einem Treiber wurde nicht zuletzt das Reifengeschäft, zum Jahresstart 2014 wurde Herrmannsdorf zum Vergölst-Franchisepartner.

Die Liebe-Gruppe wächst mit der Übernahme im 70. Jahr ihres Bestehens auf zehn Standorte in vier Bundesländern (Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen). Das Marktgebiet erstreckt sich von Braunschweig im Westen bis nach Leipzig im Osten, wobei Zwenkau die dortigen Aktivitäten verstärkt (inklusive Halle/Saale).

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