Marderangriffe Zwei Fahrzeugkategorien besonders gefährdet

Von Malika Matkarimova 3 min Lesedauer

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Die Zahl der Marderschäden steigt kontinuierlich, doch zwei Fahrzeugkategorien sind besonders betroffen. Der Grund liegt in der erhöhten Mobilität beider Fahrzeugtypen, die sie häufig in fremde Marderreviere führt.

Kombinationsgerät für doppelten Schutz vor Mardern: STOP&GO 8 PLUS-MINUS CLIP Hochspannungsgerät mit Ultraschall.(Bild:  Stop&Go)
Kombinationsgerät für doppelten Schutz vor Mardern: STOP&GO 8 PLUS-MINUS CLIP Hochspannungsgerät mit Ultraschall.
(Bild: Stop&Go)

E-Autos parken stundenlang an öffentlichen Ladestationen, Wohnmobile wechseln ständig zwischen Camping- und Stellplätzen: Beide Fahrzeugkategorien haben ein gemeinsames Problem. Sie stehen regelmäßig in fremden Marderrevieren und werden dadurch zur Zielscheibe aggressiver Tiere. Besonders während der Paarungszeit zwischen März und August steigt das Risiko erheblich.

Marderschäden bedeuten für alle Fahrzeugbesitzer hohe Kosten. „Die Folge sind meist zerbissene Kabel, Dichtungen und Schläuche und Schadenskosten im drei- bis vierstelligen Bereich, erklärt Friedrich Winkler, Technischer Leiter bei der Firma Norbert Schaub, die unter der Marke Stop&Go Lösungen zur Marderabwehr vertreibt. Deutlich teurer wird es bei Elektrofahrzeugen: „Schäden an E-Fahrzeugen können schnell bis zu 7.000 Euro kosten – etwa, wenn ein Hochvoltkabel betroffen ist und aus Sicherheitsgründen der gesamte Kabelsatz getauscht werden muss", erklärt Gerald Lichthardt, Key Account Manager bei Norbert Schaub.

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Das Problem verschärft sich durch das spezifische Nutzungsverhalten von Stromern und Wohnwagen. „Marder sind territoriale Tiere und markieren ihr Revier mit Duftmarken", erklärt Markus Spies, Geschäftsführer von Norbert Schaub. „Während der Paarungszeit legen die Tiere größere Strecken zurück und dringen dadurch oft in fremde Reviere ein. Riechen sie dort die Duftmarken ihrer Artgenossen, werden sie aggressiv und beißen zu."

Als Antwort auf diese Herausforderung hat Stop&Go drei verschiedene Abwehrsysteme entwickelt: Duftabwehr, Ultraschallgeräte und Hochspannungsabwehr. Die erste Verteidigungslinie bildet die Duftabwehr. Mit dem Duftmarken-Entferner lassen sich bestehende Reviermarkierungen neutralisieren, die Marder anlocken und zu aggressivem Verhalten führen. Das Mittel wird auf Motorraum, Unterboden und Radkästen aufgesprüht, kurz einwirken gelassen und anschließend mit Wasser abgespült. Diese Sofortmaßnahme bietet jedoch nur temporären Schutz.

Für eine langfristige Lösung hat der Hersteller das Hochspannungs-Ultraschall-Kombinationsgerät entwickelt, das zwei bewährte Abwehrmethoden miteinander verbindet. Das batteriebetriebene System in schlanker Slimline-Bauweise wird unabhängig vom Bordnetz betrieben und eigne sich damit auch für moderne Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. Die Installation erfolgt im oberen Drittel des Motorraums, wo sechs doppelpolige Edelstahlkontaktplatten variabel auf dem Hochspannungskabel positioniert und einfach per Clip befestigt werden können.

Der Hochspannungsabwehr funktioniert laut Anbieter nach dem bewährten Weidezaunprinzip: Bei Berührung der Kontaktplatten erhält der Eindringling einen ungefährlichen, aber durchaus spürbaren elektrischen Schlag. Eine integrierte Panikschutzschaltung soll dabei für Tierschutz sorgen, indem sie dem Marder ausreichend Zeit zur Flucht gewährt, bevor der Kondensator wieder aufgeladen wird. Permanente Stromschläge, die dem Tier schaden könnten, werden so zuverlässig verhindert.

Parallel zur physischen Barriere arbeite das Ultraschallsystem kontinuierlich im Hintergrund. Es soll dauerhafte Schallwellen im Frequenzbereich tierischer Angst- und Warnschreie aussenden und signalisiert dem Marder permanent "höchste Gefahr". Um eine Gewöhnung zu verhindern, wechseln die Frequenzen stetig, sodass der Abschreckungseffekt langfristig erhalten bleibt. Die Lösungen eignen sich laut Anbieter für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen, lassen sich ohne Hebebühne montieren und werden mit einer vierjährigen Herstellergarantie ausgeliefert.

Das Unternehmen sieht für Betriebe mehrfache Vorteile beim Angebot von Marderschutzsystemen. Zum einen können sie ihren Kunden zusätzliche Serviceleistungen anbieten und damit neue Erlösquellen erschließen. Zum anderen stärkt die kompetente Beratung zu präventiven Schutzmaßnahmen das Kundenvertrauen in den Betrieb. „Idealerweise sollten Werkstätten und Autohäuser ihre Kunden bereits beim Fahrzeugverkauf über geeignete Schutzmaßnahmen informieren", empfiehlt Stop&Go.

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