Zwei Prozent Rendite für Peugeot-Professional-Partner

Autor / Redakteur: Stephan Richter /

Die Umsätze und Erlöse der Peugeot-Professional-Partner in Deutschland stimmen, jetzt soll das Netz erweitert werden. Peugeot-Geschäftsführer Thomas Bauch erklärt im Gespräch mit »kfz-betrieb« die Gründe.

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Peugeot Professional, die Businesskundensparte des französischen Autobauers Peugeot, hat von Januar bis August im B2B-Geschäft einen Zuwachs von 19,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreicht. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, denn der Gesamtmarkt hat nur um 10,2 Prozent zugelegt“, sagte Thomas Bauch, Geschäftsführer Peugeot Deutschland, im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE«. Vor allem boomt laut Bauch das Nutzfahrzeuggeschäft: Auf den Marktanteil umgelegt, kann Peugeot 5,1 Prozent für seine Transporter verbuchen.

„Wir haben unseren Außendienst verdoppelt und beraten unsere Händler noch stärker bei ihren Organisationsstrukturen. Zunächst einmal haben wir jedoch Basisarbeit geleistet und die Kundendatenbanken bereinigt. Mit dieser Grundlage konnten unsere Verkäufer besser arbeiten“, so Bauch. Dass sich die Mühe gelohnt hat, zeigt die Händlerrendite, die laut Bauch durchschnittlich zwei Prozent erreicht.

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Bis Ende des Jahres plant der Importeur in seinem Händlernetz mit 130 auf Nutzfahrzeuge und gewerbliche Pkw spezialisierten Verkäufern. „Im kommenden Jahr sollen noch weitere Business-Verkäufer dazukommen“, erklärte Bauch. Dieser Schritt ist auch nötig, da Peugeot Professional bei seinen Transportern vor allem auf branchenspezifische Fahrzeuge setzt. „Die Konzepte sind extrem vielfältig und reichen von einfachen bis hin zu hochkomplexen Aufbauten.“

Hochkomplexe Fahrzeugvarianten

Die Vielfalt reicht von Kühltransportern über rollende Hot-Dog-Stände und Werkstattwagen für Fahrradreparaturen zu mobilen Kaffeewagen. Daher stehen den Nutzfahrzeug-Verkäufern auch Fachkräfte aus der Fahrzeugbaubranche bei den Schulungen zur Seite. „Wir fertigen die Branchenfahrzeuge unter dem Namen „Edition“ oder die Sondermodellreihe „Avantage“ als nachgelagerte Werksprodukte“, so Bauch. Der Kunde erhalte nur eine Rechung für sein Wunschfahrzeug und müsse keine weiteren Firmen für den Aufbau oder die Innenausbauten beauftragen.

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