Abgastechnik: Kohle machen mit Asche

Verstopfte Dieselpartikelfilter lassen sich reinigen und wiederverwenden. Das senkt die Kosten gegenüber einem Neuteil beträchtlich. Die Frage ist nur: Selber machen oder machen lassen?

| Redakteur: Jan Rosenow

( © fablok - Fotolia)

Der Kfz-Servicemarkt ist in der Krise: Um 9,2 Prozent ging die Zahl der Werkstattaufträge im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr zurück. Da ist es schön, wenn es auch das eine oder andere Wachstumssegment gibt: etwa die Diesel-Abgastechnik.

Seit September 2011 müssen alle Neufahrzeuge die Abgasnorm Euro 5 erfüllen, welche einen Dieselpartikelfilter nahezu unabdingbar macht. Seither wächst die Zahl der Autos mit DPF rasant an: Zum 1. Januar 2015 waren allein 6,2 Millionen Diesel-Pkw angemeldet, die die Euro 5 und Euro 6 erfüllen. Alle besitzen einen Dieselpartikelfilter. Und dessen Haltbarkeit ist begrenzt: Die aus dem Abgas abgeschiedenen Rußteilchen müssen bekanntlich regelmäßig verbrannt werden (die sogenannte Filterregeneration). Dabei entsteht Asche, die irgendwann den Filter verstopft. Je nach Fahrweise und Einsatzprofil kann das erst nach 300.000 Kilometern der Fall sein – oder schon nach 30.000.

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