Prüfstände AHS: Zeitgemäße Fahrwerksprüfung

Von Steffen Dominsky

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Eine EU-Richtlinie soll die Prüfung von Fahrwerkskomponenten an Nutzfahrzeugen bei der Hauptuntersuchung mittels Gelenkspieltester fordern. Auf der Automechanika informiert der bekannte Prüfstandhersteller auch darüber, wie sich ältere Tester aufrüsten lassen.

Prüfstandshersteller AHS informiert auf der Automechanika unter anderem über seine digitale Bremsprüfung sowie seine Gelenkspieltester für Nutzfahrzeuge.(Bild:  AHS)
Prüfstandshersteller AHS informiert auf der Automechanika unter anderem über seine digitale Bremsprüfung sowie seine Gelenkspieltester für Nutzfahrzeuge.
(Bild: AHS)

Für Hersteller von Kfz-Prüfständen waren die letzten Jahre davon geprägt, die Bremsprüfstandsrichtlinie von 2011 umzusetzen. Doch auch jetzt kehrt keine Ruhe ein, erklärt das Unternehmen AHS mit Blick auf die Richtlinie 2014/45/EU. Im Rahmen der sogenannten HU-Richtlinie sollen laut EU spätestens ab dem kommenden Jahr die Fahrwerkskomponenten von Transportern und schweren Nutzfahrzeugen mithilfe eines Gelenkspieltesters kontrolliert werden. Mit den Modellen „AHS 502“ bzw. „1602“ bietet AHS zwei solcher Tester, die die gemäß Richtlinie geforderte maximale Dehnung der Fahrwerksteile erreichen, und so Defekte frühzeitig erkennen können. Je nach zu prüfender Fahrzeugklasse bietet AHS verschiedene Prüfstandstypen an. Auch eine mobile Ausführung für Werkstätten ohne Arbeitsgrube ist erhältlich. Sie integriert die Prüfplatten in einen stabilen, überfahrbaren Rahmen mit eingelegten Rampen.

AHS Kunden, die bereits Tester einer älteren Generation besitzen („GST 401“ oder „1501“) erhalten mit dem „GST 401 ERS“ bzw. dem „1501 ERS“ eine Aufrüstvariante, die die Voraussetzungen der neuen Richtlinie 2014/45/EU erfüllt und trotzdem in das vorhandene Fundament passen soll. Damit sparen sich die Betriebe kostspielige Fundament-Anpassungen. In einer werkstattgerechten Handlampe oder optionalen Fernbedienung sind alle notwendigen Funktionstasten integriert. Per Tastendruck wird der Vorschub ausgelöst, beide Platten lassen sich gleichzeitig oder jeweils separat bewegen.

Ein weiteres Thema, über das AHS auf der diesjährigen Automechanika informieren möchte, ist die digitale Bremsprüfung über die „Smart Vehicle Inspector App“. Mit dieser App sollen Anwender die Bremsprüfung der Fahrzeuge auf einem AHS-Bremsprüfstand im Handumdrehen auf Smartphone oder Tablet erledigen können. Die App ermöglicht es, Kunden- und Fahrzeugdaten für den Ausdruck eines aussagekräftigen Prüfprotokolls ohne umfangreiche Software oder PC-Hardware zu erfassen.

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