Albertsmeyer übernimmt Autohaus Will

Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Christoph Seyerlein

Die VW- und Audi-Händler Michael und Sascha Albertsmeyer betreiben ab sofort in Nordhausen ihre dritte Filiale neben den Standorten Leinefelde und Worbis.

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Albertsmeyer hat zum 1. September 2015 das Autohaus Will in Nordhausen übernommen.
Albertsmeyer hat zum 1. September 2015 das Autohaus Will in Nordhausen übernommen.
(Foto: Albertsmeyer)

Die Brüder Michael und Sascha Albertsmeyer haben zum 1. September 2015 das Autohaus Will in Nordhausen übernommen. Für die VW- und Audi-Händler ist es der dritte Standort neben Leinefelde und Worbis. Im ersten Schritt konzentrierten sich die Unternehmer an dem neuen Standort vor allem auf den Vertrieb von Audi-Modellen, bald sollen aber auch Autos der Marke VW dort verkauft werden.

„VW und Audi wollten den Standort Nordhausen weiterhin besetzt haben, deswegen haben wir das Autohaus Will übernommen und zunächst gepachtet“, begründet Sascha Albertsmeyer den Schritt. Sollten die Geschäfte im Autohaus in der Helmstraße 111 gut laufen, sei auch ein Kauf und damit größere Investitionen denkbar.

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Das erste Nahziel bestehe darin, den Marktanteil der Marken in Nordhausen auf den Bundesschnitt (VW: 22,5 %, Audi: 9 %) zu heben, was dem Autohaus Will zuletzt nicht gelungen war. „Mittelfristig streben wir einen Absatz von 1.500 Neu- und Gebrauchtwagen in Nordhausen an“, sagt Sascha Albertsmeyer.

Die 41 Mitarbeiter des Autohauses Will werden übernommen, auch die sieben Auszubildenden können ihre Lehrverhältnisse weiterführen. Zudem suche man noch Personal für alle Bereiche des neuen Standortes, beispielsweise die Lackiererei, die künftig für alle drei Niederlassungen des Unternehmens Aufträge bearbeiten wird, sagt Michael Albertsmeyer. Durch die Übernahme steigt die Mitarbeiterzahl auf über 110.

Im vergangenen Jahr setzte das Autohaus Albertsmeyer an den beiden Standorten Leinefelde und Worbis knapp 1.700 Autos der Marken VW und Audi ab und erzielte einen Umsatz von 33,7 Millionen Euro. Mit dem neuen Betrieb in Nordhausen plant das Unternehmen im ersten Jahr zusätzliche Umsatzerlöse in Höhe von rund 20 Millionen Euro ein.

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