Ari Motors: Kleine Elektrotransporter aus Leipzig

Autor / Redakteur: ampnet / Andreas Grimm

Transporter mit Elektroantrieb werden derzeit hoch gehandelt. Ein kleines Unternehmen ist nun auf den Zug aufgesprungen und rüstet kleine Modelle gemäß dem Bedarf der Käufer um. Vom Kipper bis zur Kofferbox ist alles machbar.

Ari Motors aus Leipig hat kleine Elektrotransporter im Angebot.
Ari Motors aus Leipig hat kleine Elektrotransporter im Angebot.
(Bild: Ari)

Den kleinsten Elektrotransporter mit Straßenzulassung in Deutschland vertreibt zurzeit ein Anbieter namens „Ari Motors“ aus Leipzig. Der Name Ari steht im Japanischen für die Ameise, die Thomas Kuwatsch, einer der Gründer und CFO, sich zum Vorbild für seine Reihe von Elektrofahrzeugen genommen hat: klein, wendig und leistungsstark sollen sie sein, aber auch kostengünstig.

Vielseitig sollen sie ebenfalls sein. Für viele Anforderung bietet Ari speziell konzipierte Fahrzeugaufbauten. Die Bandbreite vom Pritschenfahrzeug über die Kofferbox bis hin zum Planenaufbau. Auch Kühl- oder Wärmebox sowie Kipper oder Alkovenversion sind möglich. Alle Aufbauten entstehen in einer Manufaktur in der Nähe von Prag. Die Elektrofahrzeug-Plattform liefert der chinesischer Hersteller Jianyuan EV. Das Unternehmen mit Sitz in Nanjing entwickelt und fertigt seit 1982 Elektrofahrzeuge und produziert heute mehr als 50.000 Einheiten pro Jahr.

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Die Kombination aus erprobtem Fahrzeug und maßgeschneiderten Fahrzeugaufbauten schafft laut Ari Motors die Grundlage für eine Vielfalt an preisgünstigen Varianten. Der Preis für das Grundmodell Ari 458 mit Pritschen- oder Kofferaufbau beginnt bei 11.700 Euro netto inklusive Akku und markiert damit das untere Ende der Preisskala dieser Fahrzeugklasse. Der Verbrauch liegt bei etwa acht Kilowattstunden und fällt so mit etwa 2 Euro pro 100 Kilometer sehr günstig aus. Bei einer Breite von 1,29 m sowie einer Fahrzeuglänge 3,15 m verfügt das Fahrzeug über 450 kg Nutzlast und erreicht mit einer Akku-Ladung maximal 150 Kilometer. Mit den optional erhältlichen Solarzellen erhöht sich dieser Wert um rund um 30 Kilometer.

Zum Einsatz kommen entweder Standard Blei-Gel-Akkus oder Lithium-Ionen-Batterien. Die Ladezeit beträgt sechs bis acht Stunden. Es wird dazu lediglich eine 220V Steckdose gebraucht. Der Einsatz einer Ladesäule oder Wallbox ist nicht erforderlich, aber mittels Typ2-Adapter möglich.

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