Audi A7: Avant-Garde für die Oberklasse
Coupé, Limousine, Kombi: Der neue Audi A7 Sportback soll das beste aus drei Fahrzeugklassen verbinden. Das gab es so ähnlich schon einmal aus Ingolstadt, und darum nennen wir den neuen Audi voller Überzeugung „Avant“.
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Für Audi ist es „eine neue Fahrzeugklasse“, aber viele Markenfans dürfte der A7 Sportback an einen Klassiker der Marke mit den vier Ringen erinnern: den Audi 100 Avant. Vor allem in seiner Sportvariante Quattro 20 V mit dem klangstarken, turbogeladenen Fünfzylinder war die elegante Fließhecklimousine Ende der 80er, Anfang der 90er einer der schnellsten Viertürer auf Deutschlands Straßen.
Trotzdem schaffte es der 100 Avant nicht, mit seiner Mischung aus Eleganz und Praxisnähe zum Trendsetter zu werden. Gut 20 Jahre später stehen die Chancen für seinen ideellen Nachfolger A7 Sportback deutlich besser. Denn Crossover-Konzepte, die die Vorteile mehrerer Fahrzeugklassen vereinen sollen, sind längst im Trend.
14 Zentimeter flacher als der BMW GT
Für Audi verbindet der lange, flache Viertürer den emotionalen Charakter eines Coupés mit dem Komfort und dem Prestige einer Limousine sowie dem funktionalen Nutzen eines Avant. Mit fast fünf Metern Länge und 1,91 Metern Breite klopft er bereits an die Tür der Luxusklasse, doch seine geringe Höhe von nur 1,42 Metern (zum Vergleich: Audi A6 Limousine: 1,46 Meter, BMW 5er GT 1,56 Meter) und die dynamisch gespannte Dachlinie verleihen ihm den Charakter eines Coupés.
Technisch repräsentiert der A7 Sportback alle Fähigkeiten der Ingolstädter Marke. Umfassender Aluminium-Einsatz hält die Masse deutlich unter der Zwei-Tonnen-Marke – die voraussichtlich meistverkaufte Variante mit dem V6-TDI bringt beispielsweise 1.845 Kilogramm auf die Waage. Außerdem verzichtet der Hersteller (zumindest vorläufig) auf prestigeträchtige, aber verbrauchsintensive Acht- und Zehnzylinder und bringt den A7 ausschließlich mit Sechszylindern auf den Markt.
Luxusklasse mit fünf Litern Verbrauch
Der etwas später bestellbare, neue 3.0 TDI mit 150 kW/204 PS und dem stufenlosen Multitronic-Getriebe verbraucht laut Audi im Mittel nur 5,3 Liter Diesel auf 100 Kilometern und stößt lediglich 139 Gramm CO2 pro Kilometer aus – für diese Fahrzeugklasse erstaunlich niedrige Werte.
Alle Motoren – neben dem Spardiesel gibt es noch einen stärkeren Selbstzünder mit 180 kW/245 PS sowie zwei Benziner mit 150 kW/220 PS sowie 22 kW/300 PS – arbeiten mit Rekuperation (Batterieladung nur in Schubphasen), Thermomanagement und Start-Stopp-System.
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