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Audi muss 40.000 alte Dieselautos zurückrufen

Autor / Redakteur: dpa/ys / Yvonne Simon

Im Zuge der Abgasaffäre steht bei Audi erneut ein Rückruf an. Diesmal sind allerdings Modelle der Baujahre 2004 bis 2009 und damit Euro-4-Diesel betroffen.

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(Bild: Audi A4 Avant B7 / Audi A4 Avant B7 / Matthias / CC BY-SA 3.0 / CC BY-SA 3.0)

Der Dieselskandal führt bei Audi erneut zu einem Rückruf – und der reicht weiter in die Vergangenheit als die bisherigen Aktionen. Rund 40.000 alten Audi-Selbstzündern steht hierzulande ein Aufenthalt in der Werkstatt bevor. Audi habe vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) eine Rückruf-Anordnung für Fahrzeuge der Modellreihen A4 und A6 mit Sechszylinder-TDI-Motoren aus den Jahren 2004 bis 2009 erhalten, sagten Sprecher von Audi und KBA am Freitag.

Audi muss aus der Motorsteuerung unzulässige Programme entfernen, mit denen die Fahrzeuge die erlaubten Stickoxid-Abgasgrenzwerte nur auf dem Prüfstand einhalten, auf der Straße jedoch überschreiten. Der Autobauer stelle jetzt „dem KBA eine technische Lösung vor, nach deren Freigabe die Kunden in die Werkstätten gerufen werden können“, erklärte der Audi-Sprecher. Insgesamt habe das KBA seit 2015 für 212.000 Audis Rückruf-Bescheide erlassen. Der Diesel-Skandal hat Audi rund 3,4 Milliarden Euro gekostet.

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