Auto Dotterweich: Auf Behinderte fokussiert

| Redakteur: Wolfgang Michel

Seit April dieses Jahres darf Auto Dotterweich den Kundendienst für die Spacedrive-Steuerung von Paravan durchführen – ein echtes Gütesiegel und die Bestätigung für das Können des Unternehmens auf dem Gebiet der Mobilitätsumbauten.
Seit April dieses Jahres darf Auto Dotterweich den Kundendienst für die Spacedrive-Steuerung von Paravan durchführen – ein echtes Gütesiegel und die Bestätigung für das Können des Unternehmens auf dem Gebiet der Mobilitätsumbauten. (Foto: Paravan)

Es muss schon sehr gute Gründe geben, um ins Autohaus Dotterweich zu fahren. Das gilt gleichermaßen für nicht behinderte wie behinderte Menschen. Ganz egal, aus welcher Himmelsrichtung sich die Interessenten dem Standort in Steinsdorf auch nähern, ein Navigationsgerät erleichtert die Fahrt in das Dörfchen im Steigerwald ungemein. Dennoch verkauft das Unternehmen von Marc Dotterweich jedes Jahr rund 400 Neu- und Gebrauchtwagen an Kunden mit und ohne Navi. Noch viel wichtiger als die „Autos vom Land“ – so lautet der Slogan des Unternehmens – ist die strategische Ausrichtung auf die Zielgruppe Handicap.

Geschäftsführer Marc Dotterweich freut sich über die erfolgreiche Entwicklung des Geschäftsfelds „Zielgruppe Handicap“ in seinem Autohaus.Geschäftsführer Marc Dotterweich freut sich über die erfolgreiche Entwicklung des Geschäftsfelds „Zielgruppe Handicap“ in seinem Autohaus. (Foto: Michel) Für Marc Dotterweich waren die Menschen mit eingeschränkter Mobilität der Hauptgrund, den Kfz-Betrieb inmitten von Feldern und Wiesen im Jahr 2009 zu übernehmen. Gemeinsam mit seinem Bruder erwarb er das ursprünglich vom Vater gegründete Autohaus im oberfränkischen Landkreis Bamberg. „Für uns war das ein Start-up in einem alt eingesessenen Betrieb. Wir waren Existenzgründer mit wenig Eigenkapital und nutzten jede Möglichkeit, um auf unser Autohaus aufmerksam zu machen“, sagen die Inhaber heute unisono. Besuche von Orthopädiehäusern und Rehakliniken standen von Beginn an ebenso im Kalender wie Seniorenmessen. „Wir gehen da hin, wo behinderte Menschen sind“, sagt Marc Dotterweich.

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