Autohaus Grampp: Ganzheitliches Wachstum
Der nordbayerische Betrieb rückt in den Mittelpunkt, worauf es ankommt: Kunden und Mitarbeiter. Damit erzielte das Autohaus in Lohr am Main ein beachtliches Wachstum und Platz eins des Vertriebs Awards 2014.
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Zufriedene Kunden, zufriedene Mitarbeiter, Erfolg im Autohausmanagement: Die Formel mag simpel klingen. Umgesetzt in die Praxis, bedeutet sie wohl aber für jeden Betrieb eine erhebliche Kraftanstrengung. Dass es Händlern damit dennoch gelingen kann, ihr Geschäft erheblich auszubauen, zeigt das Beispiel des inhabergeführten Autohauses Grampp aus Lohr am Main im Spessart. Der Mittelständler schaffte es mit dem vermeintlich einfachen Rezept, seinen Absatz seit 2008 bald zu verdreifachen. Dabei war diese Entwicklung alles andere als selbstverständlich. Sie war das Ergebnis disziplinierter Arbeit am Markt und an den Prozessen im Betrieb.
Das Autohaus Grampp beschäftigt heute 192 Mitarbeiter. Als Vertragspartner von VW, Audi und Mercedes-Benz verkaufte das Unternehmen 2013 knapp 3.000 Pkw, leichte Nutzfahrzeuge und Lkw und erzielte damit einen Umsatz von rund 71 Millionen Euro. Das Gebrauchtwagengeschäft macht einen Anteil von rund 70 Prozent aus. 2008 hatte der Gesamtabsatz noch bei rund 1200 Einheiten gelegen.
Belegschaft und Kunden bilden den Dreh- und Angelpunkt des ganzheitlichen Managementkonzepts. „Unsere Mitarbeiter sind es, mit denen wir uns im Wettbewerb von der Konkurrenz unterscheiden können“, sagt Vertriebsleiter Jörg Simon. Und dieses Potenzial spielt das Familienunternehmen im Kundenkontakt aus. „Wir versuchen im Vertrieb und im Service, mit den Kunden die Wege so zu gehen, dass sie zufrieden sind und wissen, was Sie am Autohaus Grampp haben – an diesem mittelständischen Unternehmen im Spessart.“
Balanceakt in dritter Generation
Um diesem Anspruch im Alltagsgeschäft auch tatsächlich gerecht werden zu können, wählt Grampp sein Personal gezielt aus. Inhaber Peter Grampp handelt dabei nach der Devise: „Was einem am Herzen liegt, gibt man nur in die besten Hände.“ Entsprechend will das Unternehmen nur die besten Bewerber aus der Region. Diese kann es nur gewinnen, wenn es am Markt erfolgreich agiert und als Arbeitgeber attraktiv ist. Diesen Balanceakt bewältigt der Familienbetrieb heute in dritter Generation.
Die Geschichte des Autohauses reicht bis in das Jahr 1939 zurück. Damals eröffnete der Großvater des heutigen Inhabers und Geschäftsführers Peter Grampp, Wilhelm Grampp, eine freie Werkstatt im nahen Würzburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Grampp dort eine Vertretung der Marke Hanomag-Henschel auf. Dann kam in den sechziger Jahren die Übernahme Hanomag-Henschels durch den Daimler-Konzern. Grampp verkaufte fortan Fahrzeuge unter der Daimler-Flagge.
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1975 schließlich erfolgte der Umzug des Autohauses von Würzburg nach Lohr. Grampp bekam die Gelegenheit, die Daimler-Vertretung in der Stadt mit ihren heute rund 17.000 Einwohnern und einem vergleichsweise kaufkraftstarken Publikum zu übernehmen.
Vom VW-Konzern in die Heimat
Der heutige Inhaber Peter Grampp stieg 1996 in den elterlichen Betrieb ein. Zuvor hatte er acht Jahre lang im Volkswagen-Konzern gearbeitet. Das Unternehmen ergänzte sein Markenportfolio um Volkswagen und Audi.
Wichtiger Faktor für den heutigen Markterfolg Grampps ist die Spezialisierung der Mitarbeiter auf einzelne Aufgabenfelder. Das heißt: Die Beschäftigten arbeiten schwerpunktmäßig in nur einem Zuständigkeitsbereich wie beispielsweise im Verkauf von Fahrzeugen, der Reparaturannahme oder dem Ankauf von Gebrauchtwagen. „Wir könnten nicht so viele Fahrzeuge verkaufen, wenn wir nicht die passenden Leute auf dem richtigen Platz sitzen haben“, betont Vertriebsleiter Simon.
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