50 Jahre Kfz-Innung Osterode Autokorso durch den Südharz

Von Holger Zietz 2 min Lesedauer

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Mit einer Rundfahrt durch den Südharz hat die Kfz-Innung Osterode am zweiten Juni-Wochenende ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Der Zusammenhalt der 32 Mitglieder wird weiterhin großgeschrieben.

Wie eine große Familie: die Mitglieder der Osteroder Kfz-Innung bei ihrer Jubiläumsfeier.(Bild:  Zietz - VCG)
Wie eine große Familie: die Mitglieder der Osteroder Kfz-Innung bei ihrer Jubiläumsfeier.
(Bild: Zietz - VCG)

Wie eine große Familie sehen sich die 32 Mitglieder der Kfz-Innung Osterode im Südharz. Man hilft sich unter Kollegen – so versteht der Vorstand die Arbeit in der Innung. „Es ist ein Miteinander und macht Spaß“, sagt Obermeisterin Svenja Fricke. Seit 50 Jahren besteht die kleine Innung im ehemaligen Landkreis Osterode am Harz.

2016 verschmolz allerdings der Landkreis Osterode mit dem Landkreis Göttingen. Eine Fusion der Osteroder Innung mit der vom Landkreis Göttingen sei aber im Vorstand der Osteroder Kfzler kein Thema, heißt es dazu. Das bedeute jedoch nicht, dass man nicht miteinander spreche und kooperiere, betont Obermeisterin Fricke. Man arbeite zusammen und sei dabei selbstständig. Ein besonders enges Verhältnis haben die Osteroder zur Nachbarinnung Northeim-Einbeck-Duderstadt. „Auch unter Innungen hilft man sich“, sagt Fricke.

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Ihren engen Zusammenhalt zeigten die Südharzer bei ihrer Jubiläumsfeier. An der Rundfahrt durch den Innungsbezirk nahmen mehr als 30 Fahrzeuge aus den Mitgliedsbetrieben teil und sorgten für positives Aufsehen. Allen voran fuhr ein Abschleppfahrzeug mit dem Transparent „50 Jahre Kfz-Innung Osterode“. Dafür gab es entlang der Strecke viel Applaus.

Der Branchenwandel ist vielfach spürbar

Trotz des Zusammenhalts sind die Betriebe südlich des Harzes der Transformation des Gewerbes natürlich ausgesetzt. „Früher gab es in jedem Dorf eine Autowerkstatt“, sagt der stellvertretende Obermeister Holger Washausen. Die Zeiten seien vorbei. Fast alle Betriebe hatten Verträge mit einem Automobilhersteller – jetzt sei nur noch rund ein Drittel der Mitgliedsbetriebe an eine Marke gebunden.

Das Thema mangelnde Bewerber für Ausbildungsplätze spüren die Betriebe im Harz ebenfalls. Die Anzahl der Bewerber um eine Ausbildungsstelle nimmt stetig ab. Aber noch sei das kein Problem. Pro Jahr spreche die Innung weiterhin jährlich zehn bis zwölf Azubis frei, betont Lehrlingswart Alexander Riedel. „Wir finden immer noch genügend Azubis.“ Und: Noch blieben keine Lehrstellen unbesetzt. Allerdings sinken, so wie überall, die Leistungen der Azubis in den Prüfungen.

Dem Vorstand der Kfz-Innung Osterode gehören an: Obermeisterin Svenja Fricke, Stellvertreter Holger Washausen, Kassenwart Lars Fröhlich, Lehrlingswart Alexander Riedel und Schriftführer Kai-Niclas Haas.

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