Automechanika-Lackierwettbewerb: Runde drei in Shanghai

Chinesische Lackierer kämpfen um einen Platz im Finale

| Autor: Edgar Schmidt

Die Automechanika veranstaltet zum ersten Mal einen internationalen Lackiererwettbewerb.
Die Automechanika veranstaltet zum ersten Mal einen internationalen Lackiererwettbewerb. (Bild: Automechanika)

Die Automechanika führt die dritte Runde ihres internationalen Lackierwettbewerbs in Shanghai durch. Ebenso wie bei den beiden vorangegangenen Expertenvergleichen in England und Südafrika sollen talentierte Lackierer eine Motorhaube veredeln und dabei verschiedene Techniken berücksichtigen. Beim Design steht das Austragungsland im Mittelpunkt. Bewertet werden die Konkurrenten von einer fachkundigen Jury, von den Messebesuchern und von Besuchern des Automechanika-Onlineportals.

Vier Kandidaten sind in der chinesischen Metropole am Start. Bei ihren Designs haben sie unter anderem das 70. Jubiläum der Volksrepublik China aufgegriffen. Ian Lai, der für BASF China antritt, hat beispielsweise den Kern der chinesischen Kultur zur Grundlage seiner Arbeit gemacht. Dabei verbindet er künstlerisch dargestellte Kampfkunstelemente und Schreibpinselstriche mit Motiven, die an das 100-jährige Bestehen der Marke R-M erinnern (siehe Bildergalerie).

Abstimmen für den Publikumspreis

Wie bereits in Birmingham und Johannesburg wird in Shanghai neben dem Favoriten der Jury auch ein Publikumssieger ermittelt. Bis zum 17. Dezember 2019 ist die Abstimmungsseite des Wettbewerbs freigeschaltet. Hier können Messebesucher und Freunde des Lackiererhandwerks ihren persönlichen Gewinner küren.

Die weiteren Austragungsorte des Wettbewerbs sind die Automechanika Dubai (7. - 9.6.2020) und die Ina Paace Automechanika Mexico City (22. - 24.7.2020). Das große Finale findet dann 2020 auf der Automechanika Frankfurt statt, die vom 8. bis 12. September läuft. Der deutsche Finalist wird an den ersten beiden Messetagen ermittelt.

Lackierprofis, die 2020 am deutschen Wettbewerb in Frankfurt teilnehmen möchten, haben also die Gelegenheit, sich von ihren internationalen Kollegen inspirieren zu lassen und vielleicht schon einmal einen Entwurf für ein eigenes Design anzufertigen. Bewerbungen sind bereits bei der Automechanika möglich.

Weiterbildungsworkshops in Frankfurt

Da die Arbeit in Lackierbetrieben in den vergangenen Jahren durch die Größe der Farbpalette, den Preisdruck sowie die hohen Anforderungen an Qualität und Umweltschutz immer komplexer geworden ist, bietet die Automechanika künftig noch mehr Weiterbildungen für Lackierer. Einer der kostenlosen Workshops zielt zum Beispiel auf das Thema „Reparaturlackierung und Finish“, ein anderer auf „Schleifprozesse zur Lackiervorbereitung“. Vorregistrierungen sind heute schon bei der Automechanika möglich.

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