Automechanika punktet mit Zukunftstechnik

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Rund 140.000 Besucher haben sich auf der Werkstatt- und Teilemesse über die Neuheiten und die Zukunftsszenarien im automobilen Aftermarket informiert.

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Die Automechanika 2014 zählte 140.000 Besucher.
Die Automechanika 2014 zählte 140.000 Besucher.
(Foto: Messe Frankfurt)

Die Automechanika hat erneut ein internationales Publikum angezogen. Nach Angaben der Messe Frankfurt besuchten die Werkstatt- und Teilemesse vom 16. bis 20. September rund 140.000 Fachbesucher aus 173 Ländern. Damit ist die Zahl der Besucher erneut leicht gesunken, vor zwei Jahren waren 148.000 Interessierte gekommen, 2010 wurden 154.000 Gäste gezählt. Allerdings lief die Messe in diesem Jahr erstmals nur über fünf Tage, der Sonntag als Messetag entfiel. Trotzdem sei die Zahl der internationalen Besucher um fünf Prozentpunkte auf 60 Prozent gestiegen, heißt es in einer Mitteilung.

Einen Höchststand vermeldet die Messe dagegen auf Ausstellerseite. Insgesamt hatten 4.631 Unternehmen aus 71 Ländern ihre Waren präsentiert, vor zwei Jahren hatten 4.593 Aussteller aus 74 Ländern ebenfalls bereits einen Rekordwert markiert. Unter anderem damit konnten die Veranstalter das Fernbleiben der Automobilindustrie kompensieren, die Flächen der elf Messehallen waren ausgebucht. Doch auch mehrere Lackhersteller waren nach einigen Jahren der Abstinenz wieder auf der Automechanika vertreten.

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„Wir haben eine hervorragende Beurteilung von Seiten unserer Aussteller erhalten. Deutlich positive Impulse kommen dabei aus dem Ausland“, bilanzierte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, laut der Mitteilung. Auch die deutschen Unternehmen würden die gegenwärtige Branchenkonjunktur besser einschätzen als 2012.

Für den Messechef hat sich die Automechanika erneut „als Plattform wichtiger Zukunftstechnologien für künftige Entwicklungen im gesamten Automotive Aftermarket“ erwiesen. Das Hauptaugenmerk richteten die Besucher nach seinen Beobachtungen auf alternative Antriebstechniken, vollautomatisierte digitale Annahmeprozesse, Energieeffizienz, Accessories, Customizing, Car Media und 3D-Druck.

Beibehalten will die Messe die verkürzte Laufzeit der Automechanika: Die nächste Auflage in Frankfurt findet vom 13. bis 17. September 2016 statt und damit wieder von Dienstag bis Samstag.

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