Oldtimerbestand BBE – Zahl historischer Audis und Toyotas wächst deutlich

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Die bekannte, auf die Automobilbranche spezialisierte Beratungsgesellschaft bringt nicht nur alle paar Jahr die bekannte „Oldtimerstudie“ heraus. Sie analysiert auch fortlaufend aktuelle Entwicklungen im Bereich historischer Fahrzeuge – und präsentiert zum Teil verblüffende Fakten.

Neben Toyota erfreut sich auch Audi einer wachsenden Zahl historischer Fahrzeuge auf deutschen Straßen.(Bild:  Dominsky –  »kfz-betrieb«)
Neben Toyota erfreut sich auch Audi einer wachsenden Zahl historischer Fahrzeuge auf deutschen Straßen.
(Bild: Dominsky – »kfz-betrieb«)

„Unverhofft kommt oft“ lautet ein bekanntes deutsches Sprichwort. Genau dieses trifft ziemlich gut auf eine Entwicklung zu, auf die die BBE Automotive GmbH aktuell hinweist. Die Spezialisten der auf die Automobilbranche spezialisierte Beratungsgesellschaft, die auch die bekannte Oldtimerstudie verfasst, haben sich kürzlich den Bestand an Fahrzeugen älter 30 Jahre angesehen, besser gesagt den Zuwachs, den die jeweiligen Marken in dieser Kategorie hingelegt haben. Das relativ überraschende Ergebnis: Nicht Modelle von Mercedes-Benz, Porsche oder Volkswagen sind es die – wie man erwarten würde – die entsprechenden Hitparade anführen. Stattdessen sind das die aus Oldtimersicht eher als Außenseiter geltenden Fabrikate Audi und Toyota.

Vor allem Modelle von Audi und Toyota habe haben beim Bestand von Fahrzeugen älter 30 Jahre deutlich zugelegt.(Bild:  BBE)
Vor allem Modelle von Audi und Toyota habe haben beim Bestand von Fahrzeugen älter 30 Jahre deutlich zugelegt.
(Bild: BBE)

Bei beiden Marken hast sich gegenüber 2020 der Bestand an Fahrzeugen im H-fähigen Alter verdoppelt. „Bei Audi dürfte die früh eingeführte Karosserieverzinkung zum Bestandswachstum beitragen haben, und auch bei Toyota haben wohl ebenso Langzeit-Qualitätsaspekte zum Bestandswachstum beigetragen“, kommentiert Gerd Heinemann, Geschäftsführer der BBE Automotive, die erfreuliche Entwicklung. Toyota kam 1971 auf den deutschen Markt und darf sich heute über mehr als 10.000 Oldtimer freuen. Dafür engagiert sich die Marke hierzulande aber auch seit 2017 unter anderem mithilfe eines eigenen Museums im Klassikbereich – neben dem Mazda-Musem Frey in Augsburg – das einzige einer asiatischen Marke auf deutschem Boden. Und auch Audi ist, obwohl die Marke bereits 1909 in Zwickau gegründet wurde, eine im Hinblick auf das Segment „Oldtimer“ mehrheitlich junge Marke, schließlich erschien erst 1965 das erste Modell mit dem Traditionsnamen nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Markt.

Welches die Modelle sind, die aufgrund ihrer Wertentwicklung mit dazu beitragen haben, dass die Zahl historischer Modelle der beiden Hersteller aus Ingolstadt und Toyota (City) spürbar gestiegen ist, haben sich die Experten von Classic Analytics für »kfz-betrieb« angesehen. Im Folgenden drei ausgesuchte Typen, die sind in den vergangenen fünf Jahren in Sachen Preis spürbar nach Oben entwickelt haben:

  • Audi 100 Coupé S (C1 1971-1976, 1.871ccm, 112 PS): von 31.000 auf 42.500 Euro*
  • Audi 200 Avant quattro 2.2 20V (C3 1988-1991, 2.226ccm, 220 PS): 19.800 auf 30.900 Euro*
  • Audi Coupé S2 (B3 1992-1995, 2.226ccm 230 PS): von 17.00 auf 29.600 Euro*
  • Toyota MR2 (1994-1996, 1.998ccm, 175 PS): von 8.500 auf 13.400 Euro*
  • Toyota Celica GT-Four (1994-1996, 1.998ccm, 242 PS): von 17.000 auf 31.000 Euro*
  • Toyota Supra 3.0 Turbo (A8 1993-1996, 2.997ccm, 330 PS): von 42.000 auf 83.000 Euro*
  • *Werte für Zustand-2-Fahrzeuge im Vergleich 2017/2018 zu 2023. Alle Angaben Classics Analytics

 

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