Bei Mazda kommt die „Elektromarge“

Zusatzvereinbarung zum Händlervertrag geplant

| Autor: Julia Mauritz

Werner Prange, Präsident des Mazda-Händlerverbands, zeigte sich mit dem Diskussionsergebnis auf der Jahreshauptversammlung zufrieden.
Werner Prange, Präsident des Mazda-Händlerverbands, zeigte sich mit dem Diskussionsergebnis auf der Jahreshauptversammlung zufrieden. (Bild: MHV)

Nur wenige Tage vor seiner Jahreshauptversammlung hatte der Mazda-Händlerverband (MHV) erfahren, dass der Leverkusener Importeur plant, die Marge für sein erstes Elektroauto zu senken. Dieses wird Mitte Oktober auf der Tokio Motor Show enthüllt und soll in der zweiten Jahreshälfte 2020 auf den Markt kommen. Dementsprechend weit oben stand das Thema auf der Agenda der MHV-Veranstaltung, die am 5. Oktober in Wien stattfand.

Einer Pressemitteilung des Mazda-Händlerverbands zufolge nutzte Mazda Motors Deutschland die Gelegenheit, um den anwesenden Mitgliedern erstmalig seine Vorstellungen betreffend der „Elektromarge“ vorzustellen, die über eine Zusatzvereinbarung zum bestehenden Händlervertrag geregelt werden soll. Nach der Präsentation des Kölner Importeurs hätten die 80 teilnehmenden Mazda-Händler und der MHV die möglichen Konsequenzen der geplanten Margenanpassung abgewägt und Nachbesserungsvorschläge formuliert. Diese habe man anschließend mit der komplett nach Wien angereisten Führungsriege von Mazda Deutschland diskutiert.

Mit dem Diskussionsergebnis zeigte sich der Händlerverband zufrieden: In zwei wesentlichen, strittigen Punkten will der Kölner Importeur die Zusatzvereinbarung anpassen. Aus welchen Elementen sich die Elektromarge genau zusammensetzen wird, wollten der Importeur und der Händlerverband mit Verweis auf die anstehenden Mazda-Roadshows, auf denen die Händler detailliert über die geplanten Änderungen informiert werden sollen, nicht kommunizieren. Es sei nach Aussage des Verbands jedoch gelungen, eine wirtschaftlich tragbare und planbare Lösung für die Händler zu finden.

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