Pkw-Markt Besitzumschreibungen klettern im Februar um ein Fünftel

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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Scheinbar ist im Gebrauchtwagenmarkt wieder Ware verfügbar. Die Zahl der Besitzumschreibungen ist zuletzt jedenfalls deutlich gestiegen, der langfristige Aufwärtstrend beschleunigt sich.

Das Volumen am Gebrauchtwagenmarkt wächst zunehmend, die Preise sinken dagegen schrittweise.(Bild:  Grimm – »kfz-betrieb«)
Das Volumen am Gebrauchtwagenmarkt wächst zunehmend, die Preise sinken dagegen schrittweise.
(Bild: Grimm – »kfz-betrieb«)

Wie aus einer Mitteilung des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht, haben im zweiten Monat des Jahres 546.783 Pkw einen neuen Halter gefunden. Das waren satte 19,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Damit scheint sich die Verfügbarkeit von Ware, getrieben durch die gestiegenen Neuzulassungszahlen des Vorjahres, weiter zu verbessern.

Bereits im Januar hatten die Pkw-Umschreibungen um 7,5 Prozent zugelegt. Nach zwei Monaten haben damit nun 1,07 Millionen Pkw einen neuen Halter gefunden. Das ist ein kumuliertes Plus von 13,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu beachten ist allerdings, dass der Februar einen Tag mehr hatte als der Vorjahresmonat.

Das wachsende Angebot scheint dabei Schritt für Schritt zu einer Normalisierung der Angebotspreise zu führen. Auf der Online-Plattform Autoscout 24 sei der Durchschnittspreis im Februar um 0,2 Prozent auf 27.349 Euro im Vergleich zum Vormonat gesunken, heißt es in einer Mitteilung. Das klingt zunächst nicht nach viel. Im Jahresvergleich ist der durchschnittliche Angebotspreis allerdings um 6,2 Prozent oder 1.816 Euro gesunken.

Erfreulich für Verkäufer ist dagegen, was die Plattform Mobile.de ermittelt hat: Die Standtage sinken wieder. Im Schnitt warteten angebotene Fahrzeuge noch 100,5 Tage auf einen Käufer. Das waren 2,8 Prozent weniger als im Januar. Im Vergleich zum Februar 2023 stehen die Autos aber immer noch 10 Tage länger.

Bewegung in der Gebrauchtfahrzeugnachfrage ist auch in anderen Fahrzeugklassen zu verzeichnen. Bei den Lkw stieg die Zahl der Halterwechsel im Februar um 15,5 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. Im Bereich der Zugmaschinen ist ein Plus von 10,7 Prozent zu verzeichnen und im Bussegment ging es um 12,4 Prozent nach oben. Den höchsten Zuwachs erzielte allerdings die Klasse der Krafträder mit 28,6 Prozent.

Bei den Neuzulassungen hat sich das Wachstum weit weniger dynamisch entwickelt. Im Februar wurden 3,7 Prozent mehr Pkw neu zugelassen als im Vorjahresmonat. Das Gesamtplus im laufenden Jahr liegt nach einem starken Januar allerdings bei 13,4 Prozent.

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