Mit der neuen Antriebsarchitektur verabschiedet sich BMW auch vom klassischen Armaturenbrett. An seine Stelle treten ebenfalls scheinbar schwebende Ebenen aus Eukalyptus-Holz und Alu auf denen zwei Displays montiert sind. Das kleinere über der Lenksäule übernimmt die Funktionen eines Kombiinstruments, das größere, mittig montierte Display ist die virtuelle Schaltzentrale, die Navigation mit den ganzen Informationsdiensten von BMWs Connected Drive verbindet.
Der heckbetriebene i3 wird wohl von einem Elektromotor mit 125 kW/170 PS angetrieben werden, der eine Reichweite von 160 Kilometern ermöglicht. Optional wird es für Käufer auch einen Range-Extender geben. Außerdem sorgen eine Reihe von Smartphone-Apps im voll vernetzten i3 dafür, dass der Fahrer nicht nur über die aktuelle Reichweite informiert wird, sondern beispielsweise auch über die nächsten Ladestationen auf der ausgewählten Route.
Leih-5er für weitere Strecken
Außerdem bietet BMW mit „360 Grad electric“ einen Service an, der den Umgang mit dem neuen Antrieb erleichtern soll. Schließlich soll ein Premiumkunde nicht mit dem Kabelauto alleine gelassen werden. Dazu gehört, dass ein Techniker ins Haus kommt, um die Stromversorgung des elektrischen BMW zu erklären und Anschlüsse zu checken. Und da 160 Kilometer Reichweite nicht immer für die Fahrt in den Urlaub genügen dürften, kann der urbane i3-Besitzer zum Beispiel leihweise auf einen 5er mit klassischem Verbrennungsmotor zurückgreifen.
Über die Preise gibt BMW trotz der beschworenen Seriennähe des i3 Concept Coupé noch nichts bekannt. Ob eine 3 oder eine 4 vorne stehen wird, bleibt letztlich dann das Tüpfelchen auf dem i.
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