Alfa & DS „Deutschland fordert immer die größten Motoren“

Von Jens Rehberg 6 min Lesedauer

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Stellantis beeilt sich, seine Produkte wieder stärker mit Verbrenner-Optionen zu bestücken. Im Premium-Segment gelingt das mit Alfa besser als bei DS, wo das wichtigste Produkt des Nischenfabrikats nach einem Modellwechsel nur mit einem schwachen Mildhybrid startet. Was MD Christine Schulze-Tergeist dazu sagt...

Christine Schulze-Tergeist ist für das Geschäft der Stellantis-Premiummarken in Deutschland verantwortlich.(Bild:  Stellantis)
Christine Schulze-Tergeist ist für das Geschäft der Stellantis-Premiummarken in Deutschland verantwortlich.
(Bild: Stellantis)

Redaktion: Im bekanntlich für Premium-Importeure äußerst schwierigen deutschen Markt bleiben Ihre Marken zusammengenommen aktuell unter 0,4 Prozent Marktanteil – welche Maßnahmen haben Sie angestoßen, um hierzulande relevanter zu werden?

Christine Schulze-Tergeist: Bei Alfa Romeo haben wir mit dem Junior und dem neuen Tonale zwei Modelle am Markt, mit denen wir sehr gut arbeiten können. Dazu kommen die altbewährten Modelle Giulia und Stelvio. Was mich aber besonders freut: wir haben die Quadrifoglio-Hochleistungsmodelle wieder zurückbekommen, und das sogar mit einer speziellen Edition für den deutschen Markt. Mit diesem Portfolio versuchen wir nun, gute Konditionen anzubieten. Wobei wir natürlich darauf achten werden, nicht zu preisaggressiv aufzutreten.