Neues Verkaufskonzept BMW investiert hunderte Millionen Euro in Niederlassungen

Von Silvia Lulei 2 min Lesedauer

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Die BMW Group investiert mehrere Hundert Millionen Euro in ihre Niederlassungen. Alle Betriebe werden im Rahmen des Projekts Retail Next umgebaut. In Hamburg und München ist der Umbau größtenteils abgeschlossen.

Die Niederlassung Berlin ist fast vollständig nach dem neuen Retailkonzept von BMW umgebaut. Der Neuwagenbereich ist fertig; ab Februar folgt der Umbau im Gebrauchtwagenbereich.(Bild:  BMW Group)
Die Niederlassung Berlin ist fast vollständig nach dem neuen Retailkonzept von BMW umgebaut. Der Neuwagenbereich ist fertig; ab Februar folgt der Umbau im Gebrauchtwagenbereich.
(Bild: BMW Group)

Die BMW Group investiert in die Zukunft ihrer Niederlassungen. „Die BMW AG investiert einige Hundert Millionen Euro in die deutschen Niederlassungen. Diese sind integraler Bestandteil des deutschen Vertriebsnetzes“, betont Christian Ach, Leiter BMW Group Deutschland. Die Niederlassungen in Berlin und München haben die Bauphase größtenteils abgeschlossen und eröffneten bereits die modernisierten Schauräume; inklusive Servicebereich und Mini-Studio. Die Niederlassung Hamburg ist kurz vor dem „go live“, die anderen Niederlassungen folgen.

Peter Mey, Leiter BMW Niederlassungen Deutschland, erklärt: „Alle Niederlassungsbetriebe werden auf die neuen Retail-Next-Standards umgestellt. Wir arbeiten hier in Wellen: Nach dem Piloten BMW München befinden sich in der sogenannten Welle 1 neben Berlin und Hamburg auch die Hauptstandorte Frankfurt, Stuttgart und Mini München. Hier sind die Umbauten auch in vollem Gange und werden im ersten Quartal 2025 abgeschlossen.“

Für die Niederlassungen, die in Welle 2 berücksichtigt werden (Saarbrücken, Essen, Bonn, Dortmund, Leipzig, Dresden und Hannover), sind die konkreten Bauplanungen in der Abschlussphase. Die Umbauten sollen Ende des ersten Quartals 2025 starten und im Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Welle 3 (Nürnberg, Chemnitz, Kassel, Darmstadt, Düsseldorf, Göttingen, Bremen) soll den Umbau noch 2025 beginnen. Die übrigen Betriebe folgen ab 2026.

Auch die Betriebe der deutschen Handelsorganisation sind Teil von Retail Next. Laut Angaben von BMW planen bereits 50 Prozent der Standorte der deutschen Händler, bis 2026 die neuen Standards einzuführen.

Der regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, und Nina Englert, Leiterin der BMW-Niederlassung in Berlin, eröffneten den neuen Showroom.(Bild:  BMW Group)
Der regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, und Nina Englert, Leiterin der BMW-Niederlassung in Berlin, eröffneten den neuen Showroom.
(Bild: BMW Group)

In der Niederlassung Berlin sind die Umbauarbeiten im Bereich Neuwagen abgeschlossen. Nina Englert, Leiterin der Niederlassung Berlin, betont: „Der Umbau war keineswegs nur ein Tausch des Mobiliars und die Ergänzung von einzelnen, digitalen Komponenten. Alle Kunden- und Gästebegegnungen, angefangen bei der Begrüßung bis hin zur Auslieferung, werden mit dem Umbau von BMW und Mini überprüft, neu gedacht und mit vollem Fokus auf das Kundenerlebnis neu implementiert.“ Ab Februar soll, so Englert, der Umbau des Gebrauchtwagenbereiches beginnen: „Wie bereits im letzten halben Jahr erfordert dies viel Flexibilität und Kreativität aller Partner und Mitarbeiter, sodass kein Kunde oder Interessent auf den gewohnten Service der Niederlassung verzichten muss. Ein großer Dank geht an mein ganzes Team für die Geduld und Flexibilität während des Umbaus“.

Mit Abschluss des Transformationsprojekts sollen die Betriebe neue Standards in der Kombination aus physischem Kauferlebnis und digitalen Services setzen. Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunden, Marken und Vertrieb, sagt: „Wir legen den Fokus auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden, um das emotionale Markenerlebnis nachhaltig zu steigern.“

Christian Ach, Leiter BMW Group Deutschland, freut sich über die Modernisierung der Niederlassungen „Wir möchten unseren Kunden das beste Premium-Kundenerlebnis der Branche bieten. Ein besonderes Highlight wird die Virtual-Reality-Präsentation der Fahrzeuge sein. Diese wird sich nahtlos in das Raumkonzept einfügen, sodass die Interessenten jedes Fahrzeug der Produktpalette ausgiebig erkunden können, unabhängig davon, ob es aktuell physisch im Showroom platziert ist oder nicht.“

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