Next E-Go Mobile Brand Store am Berliner Ku‘damm promotet das SUV-Derivat

Von Andreas Grimm

Erst Neymar als Markenbotschafter, jetzt eine Niederlassung am Kurfürstendamm – E-Go ist in der Marketing-Offensive. Dabei müsste der Kleinwagenhersteller derzeit gar nicht trommeln: Die Jahresproduktion ist ausverkauft.

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Am Berliner Kurfürstendamm hat der Kleinwagenhersteller E-Go seinen dritten Brand Store eröffnet – ähnliche Standorte gab es in Düsseldorf und Hamburg.
Am Berliner Kurfürstendamm hat der Kleinwagenhersteller E-Go seinen dritten Brand Store eröffnet – ähnliche Standorte gab es in Düsseldorf und Hamburg.
(Bild: E-Go Mobile)

Der Aachener Kleinwagenhersteller Next E-Go Mobile will es in Berlin wissen. Zeitlich nah zur Präsentation des Modell-Derivats „E-Wave X“ eröffnete der E-Auto-Bauer einen Brand Store im Zentrum der Hauptstadt. Auf dem Kurfürstendamm in Sichtweite der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche können sich Interessenten nun in den kommenden zwölf Monaten eingehend über die E-Go-Produkte informieren.

Bereits im letzten Jahr hatte E-Go das Konzept der Pop-up-Brand-Stores in Düsseldorf und Hamburg genutzt, um in guter Lage prominent auf das Unternehmenskonzept und den Elektrokleinwagen für die Stadt, den E-Go Life, aufmerksam zu machen. Dieses Konzept verfolgt E-Go jetzt wieder, allerdings steht nun der kürzlich ebenfalls in Berlin vorgestellten E-Wave X im Ausstellungsraum. Das SUV, das technisch letztlich auf dem Grundmodell „Life“ basiert, war am 5. Mai in Gegenwart von Fußball-Star Neymar erstmals vorgestellt worden. Der Life wird nicht gezeigt, da er für dieses Jahr bereits ausverkauft ist.

Dafür soll das SUV die Blicke der Passanten und Interessierten am Ku‘damm auf sich ziehen, wo die Besucher ebenso das Auto reservieren können. Probefahrten sind noch nicht möglich, da in der Aachener Fabrik zunächst die Jahresbestellung des Life fertig produziert wird, bevor dann der E-Wave aufs Band kommt. Neben der reinen Verkaufsförderung dient der Brand Store laut E-Go Mobile auch der Information über die Idee der Firma Next E-Go Mobile. „Es ist ein Ort, an dem wir mit unseren Kunden in Kontakt treten, mit denen wir eine gemeinschaftliche Vision der urbanen Mobilität der Zukunft teilen“, heißt es in einer Mitteilung.

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Das Store-Konzept ist insofern folgerichtig, als die Autos von E-Go speziell für den Einsatz in der Stadt konzipiert sind und auf große Akkus bewusst verzichten. 170 Kilometer schafft der Life, der E-Wave X soll auf 240 Kilometer kommen. Die Höchstgeschwindigkeit lag bisher bei rund 120 km/h. Konzipiert sind die Viersitzer so, dass sie in viele Parklücken passen und die Außenhaut unempfindlich gegen Kratzer und Dellen ist. Das soll das Fahrzeug theoretisch sehr langlebig, sprich ressourcensparend, machen.

Seit dem Neustart nach einer Insolvenz von E-Go Mobile vor einem Jahr hat der Hersteller ein kleines Netz von 22 Vertriebs- und 40 Servicepartnern aufgebaut. Es soll weiter ausgebaut werden. Über die Stores soll die Bekanntheit in urbanen Regionen schnell wachsen. Zumindest für dieses Jahr hat die Strategie ihr Soll erfüllt: Die Nachfrage nach City-Elektroautos sei weiterhin sehr groß, die Produktionskapazität ist ausgelastet. Die will der Autobauer aber ausbauen, denn auch im Ausland soll der Absatz starten.

Im Vertrieb gibt sich E-Go Mobile „phygital“, also mit einer Kombination aus physischer Showroom-Präsenz und digitaler Zugänglichkeit. Die digitale Konnektivität wird dabei durch die Verkaufsbereiche im Handel ergänzt, um für die Kunden „ein nahtloses Erlebnis während ihrer gesamten Produktreise“ zu schaffen.

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