Messe Bremen Classic Motorshow – Restart nach drei Jahren

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Seit 2003 ist die bekannte Veranstaltung im Norden die erste große Klassikermesse des Jahres. Nach zwei Jahren Zwangspause öffnet sie Anfang Februar erstmals wieder ihre Pforten.

„Biedermann & Brandstifter“ lautet die Sonderschau der Bremen Classic Motorshow in diesem Jahr. Zu sehen bekommen Suche jede Menge „ungleicher Paare“. (Bild:  Messe Bremen)
„Biedermann & Brandstifter“ lautet die Sonderschau der Bremen Classic Motorshow in diesem Jahr. Zu sehen bekommen Suche jede Menge „ungleicher Paare“.
(Bild: Messe Bremen)

Nach drei Jahren macht die Messe Bremen ihre Hallen wieder einmal zum Dorado für Oldtimer-Freunde aller Altersklassen. Unzählige zwei- und vierrädrige Zeugen der Motorisierungsgeschichte sowie hunderte Stände laden im Zuge der Bremen Classic Motorshow ab Freitag, dem 3. Februar, zum Bummeln, Staunen und Fachsimpeln ein. Dabei bildet die Sonderschau das traditionelle Highlight der Veranstaltung. Hier ein braves Einkaufswägelchen mit zahmen 36 PS, daneben eine brutale 160-PS-Fahrmaschine, die im Sprint sogar einem Porsche jener Ära den Auspuff zeigt. Was diese kontraststarken Oldtimer gemeinsam haben? Die Typreihe sowie den Namen: Beide heißen Renault 5 – und entstammen derselben Modellgeneration.

„Solche Brüderpaare der größtmöglichen Unterschiede sind es, die wir in unserer Sonderschau, Biedermann & Brandstifter‘ präsentieren“, sagt Projektleiter Frank Ruge. „Natürlich mittels seltener Originale.“ Vom 50 PS schwachen Basistyp des Ford Capri zum Motorsport-Pendant RS 2600. Die 1300-Kubik-Buchhalterversion des Audi 80 neben ihrem einst unschlagbaren Rallye-Derivat Sport Quattro S1. Die Ölkrisen-Spardose BMW 1502 ebenso wie der spoilerbewehrte „Witwenmacher“ 2002 Turbo. „Dabei sind die nackten Basismodelle in gepflegtem Werkszustand viel schwerer zu organisieren als ihre hochgerüsteten, bis zu einer Million Euro teuren Ableger, die schon frühzeitig in Sammlerhände gelangten“, erzählt Frank Ruge.

Viele geboten auch für Zweiradfans

Viele Stammbesucher der Bremen Classic Motorshow warten auf die Sonderschau besonders sehnsüchtig und ungeduldig. Denn bedingt durch die Corona-Pandemie musste ihnen 2021 und 2022 eine virtuelle Darbietung in Form von Internet-Streams ausreichen. Die Atmosphäre des Live-Erlebnisses konnten diese publikumsfreien Präsentationen natürlich nicht bieten. Trotzdem wurden sie von den Fans klassischer Fahrzeuge hoch gelobt. „Die Bremer boten immerhin eine bunte, fachlich anspruchsvolle Bildschirm-Show, anstatt die Veranstaltung einfach nur nüchtern abzusagen“, so der allgemeine Tenor der Szene.

Die Bremen Classic Motorshow präsentiert Fach- und Privatbesuchern die breite Basis: Über 700 Händler und Privatanbieter aus zehn Nationen bieten Automobile, Motorräder, Ersatzteile, Restaurierungsmaterial und Automobilia zum Kauf an. Darüber hinaus begeistern über 100 Clubs verschiedenster Marken mit fantasievollen Präsentationen das Publikum. Die Messe findet von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. Februar in der ÖVB-Arena statt. Die Öffnungszeiten lauten 9 bis 18 Uhr. Das Tagesticket kostet 18 Euro. Weitere Infos unter www.classicmotorshow.de

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