Woltmann-Gruppe Bremer Händler garniert erste Grenadier-Auslieferung mit Grena-Bier

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Der Geländewagen Grenadier sorgt in der Autowelt für positive Schlagzeilen, nur zu sehen war das Modell auf den Straßen noch nicht. Das ändert sich jetzt. In Bremen hat der erste Kunde die Schüssel bekommen – und noch ein bisschen mehr.

Übergabe des ersten Ineos Grenadier in Europa an einen Kunden: (v. l.) Chefin Tanja Woltmann-Knigge, der Käufer Nummer eins und Prokuristin Karima Knigge(Bild:  Woltmann-Gruppe)
Übergabe des ersten Ineos Grenadier in Europa an einen Kunden: (v. l.) Chefin Tanja Woltmann-Knigge, der Käufer Nummer eins und Prokuristin Karima Knigge
(Bild: Woltmann-Gruppe)

Die Bremer Woltmann-Gruppe ist vor wenigen Tagen mit Ineos gestartet – und hat in diesem Zuge nach eigenen Angaben erstmals in Deutschland und Europa ein Fahrzeug des neuen Geländewagen-Herstellers, den Grenadier, an einen Kunden übergeben. Die Auslieferung sei ein „Meilenstein für das Unternehmen“ und der krönende Abschluss der Vorbereitungsarbeiten, heißt es in einer Mitteilung der Woltmann-Gruppe. Zu dieser ersten Auslieferung waren auch Leif Scholz, Ineos-Vertriebschef für die DACH-Region, und Aftersales-Leiter Markus Schwenke angereist.

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Der traditionsreiche Autohändler vertreibt Ineos in den Räumen des bisherigen Ford- und MG-Betriebs in der Föhrenstraße im Nordosten der Hansestadt. Dort war Woltmann früher auch FCA-Partner, insofern konnte für die Präsentation von zwei Grenadier-Modellen im Schauraum Platz geschaffen werden. Durch einen eigenen Eingang kommen die Interessenten in die Grendier-Lounge, die gemäß den Hersteller-Vorgaben gestaltet wurde.

Die Übergabe des Grenadier erfolgte nach allen Regeln der Kunst. Der entsprechend geschulte Mechatroniker Marcel Fleischer hatte das Fahrzeug technisch geprüft, Verkaufsberater Alexander Schmidt erläuterte dem Kunden Nummer eins die Funktionen des Grenadier, Chefin Tanja Woltman spendierte eine Grenadier-Torte und Karima Knigge überraschte den Kunden mit einem speziellen „Grena-Bier“. Der Gerstensaft entspringt einer Kooperation des Autohändlers mit einer kleinen Brauerei.

„Der Grenadier ist für uns die ideale Ergänzung zu unserem Produktportfolio. Wir erreichen somit neue, interessante Kundengruppen und erweitern unsere Mobilitätsangebot um ein großartiges Fahrzeug“, sagte Firmenchefin Tanja Woltmann-Knigge auf Anfrage von »kfz-betrieb«. Ihr Unternehmen ist auch Vertragspartner von Jaguar Land Rover, doch die Briten haben den klassischen Geländewagen seit dem Defender-Aus nicht mehr im Programm. Diese Klientel kann Woltmann nun wieder ansprechen – die Lücke im Portfolio gilt ja als Anlass für die Gründung von Ineos durch den britischen Milliardär Jim Ratcliffe.

Der Händler begreift die Aufnahme ins Ineos-Netz als Auszeichnung – bundesweit sind zunächst nur 16 Vertriebspartner vorgesehen. Die Tatsache, dass „wir den ersten Ineos Grenadier in der Europäischen Union ausliefern konnten, ist ein tollen Zeichen auch für unsere Hansestadt Bremen“, sagte Karima Knigge, Prokuristin und verantwortlich für die Markenentwicklung von Ineos innerhalb der Woltmann-Gruppe. Sie freue sich „auf alles, was noch kommt“.

Tatsächlich hat Ineos inzwischen angekündigt, dass es beim konventionell betriebenen Grenadier nicht bleibt. Ab 2026 soll auch ein elektrisch angetriebener kleinerer Bruder des Geländewagens kommen, der vom österreichischen Zulieferer Magna gebaut werden soll.

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