Reisemobile Caravaning-Branche positiv gestimmt

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Stockende Lieferketten und Personalengpässe haben die Reisemobil-Produktion weiterhin beeinträchtigt. Die Branche bleibt dennoch optimistisch.

Die Zahl der neu zugelassenen Wohnwagen lag im bisherigen Jahresverlauf circa elf Prozent unter dem Vorjahresniveau.(Bild:  Knaus Tabbert AG)
Die Zahl der neu zugelassenen Wohnwagen lag im bisherigen Jahresverlauf circa elf Prozent unter dem Vorjahresniveau.
(Bild: Knaus Tabbert AG)

Die Caravaning-Branche blickt trotz stockender Teileverfügbarkeit und Fachkräftemangel optimistisch in die Zukunft. „Die Auftragsbücher der Hersteller sind weiterhin gut gefüllt und die Nachfrage spartenübergreifend hoch“, teilte der Caravaning-Industrie-Verband (CIVD) in Duisburg mit.

„Das Interesse an Reisemobilen und Caravans ist trotz aller Krisen ungebrochen groß und das Potenzial unserer Branche ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft“, erklärte Verbandsgeschäftsführer Daniel Onggowinarso.

Zahl der neu zugelassenen Wohnmobile legte leicht zu

Anlass für den Lagebericht war der „Caravan Salon“, der am 25. August in Düsseldorf öffnet. Zur 62. Ausgabe werden rund 750 Aussteller erwartet. Im vergangenen Jahr besuchten rund 235.000 Menschen die Messe. Letzter Messetag ist der 3. September. Der CIVD ist der ideelle Träger der Messe.

In den ersten sieben Monaten 2023 wurden laut Verband gut 63.000 Caravans und Reisemobile neu zugelassen, 2,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Während die Neuzulassungen bei den Wohnwagen mit gut 15.000 rund elf Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen, legte die Zahl bei den Wohnmobilen um 0,7 Prozent auf gut 48.000 zu. Anfang des Jahres waren in Deutschland insgesamt knapp 1,6 Millionen Freizeitfahrzeuge zugelassen.

Produktion nach wie vor beeinträchtigt

Die Branche produziere unter erschwerten Bedingungen, so der Verband. Stockende Lieferketten und Personalengpässe beeinträchtigten weiterhin die Produktion der Hersteller und Zulieferer. Hinzu kämen Engpässe in der Logistik. Auch Inflation und hohe Energiepreise hätten die Rahmenbedingungen der Unternehmen zusätzlich verschärft.

„Bis unsere Industrie wieder unter relativ normalen Bedingungen produzieren kann, wird es noch dauern“, sagte Onggowinarso. Über 63.000 Neuzulassungen seien daher ein mehr als beachtliches Ergebnis.

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