Chef-Wechsel beim Nissan-Händlerverband
Frank Perez, Präsident des Nissan-Händlerverbands, ist zurückgetreten. Der Mehrmarkenhändler will sich stärker auf seine Autohausgruppe konzentrieren.
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Der Präsident des Verbands der Nissan Händler Deutschland (VDNH), Frank Perez, hat sein Amt niedergelegt. Als Grund für den Rücktritt nennt Perez zeitliche Gründe und die stärkere Beanspruchung durch das eigene Autohaus: „Die junge Generation rückt nach. Derzeit befinden wir uns in der Übergabe der Geschäfte an meinen Sohn. Zugleich sind wir in einer starken Wachstumsphase.“
Die Automobilgruppe Dirkes, deren Inhaber Perez ist, hat in den vergangenen Jahren kräftige Wachstumssprünge gemacht. Von 2015 auf 2016 stieg der Absatz um mehr als 20 Prozent auf gut 8.700 Neu- und Gebrauchtwagen. Die Dirkes-Gruppe vertreibt nicht nur Nissan, Suzuki, Mitsubishi und Citroën, sondern ist auch Deutschlands größter Fiat-Händler.
„Der Wechsel an der Nissan-Spitze bietet einen guten Anlass für einen Neuanfang an höchster Stelle“, ergänzt Perez. „Die Aktivitäten im Verband werde ich weiter unterstützen, nur nicht mehr in der ersten Reihe.“ So engagiert sich Perez weiterhin im Arbeitskreis „Betriebswirtschaft und Netz“ und vertritt die Nissan-Händler im Vorstand des europäischen Händlerverbands.
Seine Aufgaben als VDNH-Präsident teilen sich zunächst seine Stellvertreter im Verbandsvorstand: Marlies Wegener, Markus Walter, Jürgen Mattern und Alfred Gabrisch. Einen neuen Präsidenten wählen die Verbandsmitglieder bei der Jahresversammlung Ende November.
Perez war mehr als ein Jahrzehnt im Führungsgremium des Nissan-Händlerverbands aktiv. 2007 wurde er in den Vorstand gewählt, 2014 übernahm er nach dem Ausscheiden von Peter Gerards als Vorsitzender die Führung.
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