Neue Reifen Continental stellt gleich zwei Nachfolger für den Eco-Contact 6 vor

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Der Generationswechsel zum Eco-Contact 7 bringt neben dem betont effizienten Grundmodell noch das etwas dynamischer ausgelegte Schwesterprodukt Eco-Contact 7 S hervor.

Der Eco-Contact 7 (rechts) soll der neue Sparmeister im Continental-Programm sein, die Positionierung des 7 S ist nicht so eindeutig. Ein sparsamer Sportler?(Bild:  Continental)
Der Eco-Contact 7 (rechts) soll der neue Sparmeister im Continental-Programm sein, die Positionierung des 7 S ist nicht so eindeutig. Ein sparsamer Sportler?
(Bild: Continental)

Aus eins mach zwei: Mit den beiden neu vorgestellten Sommerreifen Eco-Contact 7 und Eco-Contact 7 S differenziert Continental sein Produktprogramm weiter aus. Bei der Variante „ohne S“ stand ein möglichst niedriger Rollwiderstand im Fokus der Entwicklung, während der 7 S dazu noch ein bisschen mehr Nasshaftung und exakteres Handling spendiert bekam.

Laut Conti sollen aber beide Modelle erheblich effizienter sein als der Vorgänger. Hierfür sorgen neben der neuen Gummimischung „Green Chili 3.0“ neue Materialien in der Reifenkarkasse sowie in der Innenschicht und Reifenwand. Sie reduzieren die Reibung im Reifeninneren und senken so den Rollwiderstand.

Bei der Verbesserung der Aerodynamik der Seitenwand setzte das Unternehmen auf Erkenntnisse aus dem Golfsport. Golfbälle sind mit 300 bis 450 kleinen Dellen, sogenannten Dimples, versehen. Diese verringern den Luftwiderstand und sorgen gleichzeitig für einen höheren Auftrieb sowie einen längeren und präziseren Flug des Balls. Dieses Konzept hat Continental auf die Seitenwände der Reifen übertragen und die „Aerodimple“-Struktur entwickelt. Die in die Reifenseitenwand eingelassenen Vertiefungen reduzieren die Luftverwirbelungen hinter dem Reifen, sodass das Fahrzeug weniger Energie aufwenden muss, um den Reifen zu bewegen.

Mit den beiden neuen Modellen will Continental die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Automobilhersteller in der Erstausrüstung bedienen können – aber natürlich auch die ganz normaler Autofahrer auf dem Ersatzmarkt. Ihre laut Unternehmensangaben hohe Effizienz, das niedrige Abrollgeräusch und die hohe Laufleistung machen den Eco-Contact 7 und 7 S auch zu einer passenden Bereifung für Elektrofahrzeuge. Entsprechend sind beide Modelle mit dem „EV-Kompatibel-Logo“ auf der Seitenwand gekennzeichnet.

Bei den Messungen zum EU-Reifenlabel erreichen die beiden neuen Modelle überwiegend die Klasse A im Rollwiderstand sowie die Klassen A und B beim Nassbremsen und Abrollgeräusch.

Zur Verringerung der Fahrgeräusche hat Continental das Profil so ausgelegt, dass insbesondere die Frequenzen gedämpft werden, die typischerweise bei Geschwindigkeiten um die 50 km/h entstehen. Das trägt vor allem in Innenstädten zu einer Verringerung des Straßenlärms bei.

Der Eco-Contact 7 ist zur Zeit laut Continental-Website in 16 Größen von 17 bis 22 Zoll (außer 18 Zoll) zu haben. Vom Eco-Contact 7 S gibt es vier Ausführungen ausschließlich im Niederquerschnittsbereich (19 bis 21 Zoll, Serien 35 bis 45). Beide haben bereits Erstausrüstungsfreigaben von Fahrzeugherstellern wie BYD, Mercedes und Volkswagen erhalten.

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