Seat-Händlerbeirat Cupra-Markenaufbau und Neuwagenmangel beschäftigen die Händler

Autor: Andreas Grimm

Cupra-Erfolge und Agenturvertrieb, rekordverdächtiger Auftragseingang und fehlende Ware – die Lage bei Seat ist ambivalent. Weil Importeur und Händler zielorientiert arbeiten, bleibt die Grundstimmung auf der Mitgliederversammlung – inklusive Neuwahlen – entspannt.

(Bild: Kobia)

Der Stimmung im Seat-Händlernetz können die Veränderungsprozesse beim Hersteller sowie die Belastungen durch die Halbleiterkrise derzeit wenig anhaben. Auf der Jahreshauptversammlung des Seat-Händlerverbands wurde deutlich, dass die Gesamtlinie des Fabrikats für die Vertragspartner stimmt. Der gelösten Stimmung des Get-together-Abends am Mittwoch folgte am Donnerstag in Berlin eine faire Diskussion mit den Vertretern von Seat Deutschland.

Rund 100 Seat-Händler hatten sich am Donnerstag zur ersten Jahreshauptversammlung seit 2019 zusammengefunden, da die Veranstaltung 2020 Corona-bedingt ausgefallen war. In seiner Grundsatzrede ging der Sprecher des Beirats, Benno Schulz, auf eine zentrale Aufgabe des Beirats der vergangenen Jahre ein – die vielfältigen Vertragsverhandlungen mit dem Importeur. In den Gesprächen zum Seat- und dann Cupra-Vertriebsvertrag sowie zuletzt zur Ausgestaltung des Agenturvertriebs sei es letztlich immer gelungen, Kompromisse zu finden. Gleichwohl waren die Gespräche zum Agenturvertrieb „schwierig und zeitraubend“.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«