Cupra Mit Penske und Bernhard Bauer in den USA zum Erfolg

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist für neue Automarken vor allem ein Abenteuer. Dem will sich Cupra nun stellen – zum Ende des Jahrzehnts soll der Verkauf starten. Die Vorbereitungen dafür laufen nun an.

Mit einer starken Marke neue Märkte gewinnen: Cupra will in einigen Jahren in den USA Erfolg haben.(Bild:  Grimm – VCG)
Mit einer starken Marke neue Märkte gewinnen: Cupra will in einigen Jahren in den USA Erfolg haben.
(Bild: Grimm – VCG)

Die Amerika-Pläne von Cupra konkretisieren sich. Die spanische Marke spricht nach eigenen Angaben mit der Penske Automotive Group über den Vertriebsstart ab Ende des Jahrzehnts. Cupra-Chef Wayne Griffiths hatte im März 2024 erstmals öffentlich davon gesprochen, die Marke Cupra im Rahmen der Globalisierungsstrategie auch in den USA an den Start zu bringen. In Mexiko werden die Modelle schon lange verkauft.

Für das Fabrikat, das sich selbst als Challenger Brand positioniert, ist der Schritt eine Herausforderung, schließlich passt der US-Markt angesichts der speziellen Wünsche der dortigen Kunden und der Beliebtheit großer SUV und Pick-ups nicht unbedingt zum Modellprogramm von Cupra. Und die Schwestermarken im Konzern, VW Pkw und Audi, sind in den USA nicht unbedingt erfolgsverwöhnt. Die Spanier sprechen daher auch von „ihrer bisher ehrgeizigsten Expansion“.

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Um in den USA voranzukommen, setzt Cupra auf einen gewichtigen Partner. Die Penske Automotive Group gehört mit einem Umsatz von rund 25 Milliarden US-Dollar zu den großen Distributoren im Land. „Die führende Rolle der Penske Automotive Group in der Branche und ihre Erfahrung mit dem Volkswagen-Konzern machen diese potenzielle Partnerschaft sehr vielversprechend“, sagt nun Griffiths über den möglichen Partner. Penske habe das richtige Vertriebsnetz für die Einführung von Cupra.

Bernhard Bauer wird USA-Chef

Allerdings wird Cupra nicht flächendeckend in den USA starten, sondern nur in jenen Bundesstaaten mit dem größten Potenzial. Das sind vermutlich vor allem die dichter besiedelten Staaten entlang der Ost- und Westküste, die mutmaßlich der Elektromobilität aufgeschlossener gegenüberstehen. Cupra will allerdings mit seinem gesamten Antriebsprogramm starten, also mit Verbrennern, Plug-in-Hybriden und BEV-Modellen.

Orchestrieren soll den Aufbau der Marke in den USA Bernhard Bauer. Er war bis vor Kurzem Geschäftsführer von Seat und Cupra in Deutschland und hatte damit die oberste Verantwortung für die rasante Entwicklung von Cupra hierzulande. Deutschland ist derzeit der wichtigste Markt für die Spanier. Wo Bauer seinen Dienstort haben wird, ist noch unklar. Der Hauptsitz von Cupra in den USA werde „zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben“.

Nach den bisherigen Planungen soll mindestens ein Cupra-Modell in einem der Volkswagen-Werke in Nordamerika produziert werden. Cupra verfügt derzeit über mehr als 900 Verkaufsstellen weltweit, darunter neun Cupra City Garagen in wichtigen Metropolen: Mexiko-Stadt, München, Mailand, Lissabon, Rotterdam, Sydney, Berlin, Paris und Madrid.

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