Dekra eröffnet neues Reifenlabor

Modernste Technik, mehr Fläche, bessere Infrastruktur

17.07.2009 | Redakteur: Gerd Steiler

Eröffnung des neuen Dekra-Reifenlabors in München: (v. li.) Dieter Roth (Geschäftsführer der Dekra Automobil GmbH, Bereich Gutachten), Martin Kiechl (Studienleiter der Stahlgruber-Stiftung) und Dekra-“Reifenpapst“ Franz Nowakowski (Leiter des Reifenlabors).
Eröffnung des neuen Dekra-Reifenlabors in München: (v. li.) Dieter Roth (Geschäftsführer der Dekra Automobil GmbH, Bereich Gutachten), Martin Kiechl (Studienleiter der Stahlgruber-Stiftung) und Dekra-“Reifenpapst“ Franz Nowakowski (Leiter des Reifenlabors).

Die Prüforganisation Dekra hat Mitte Juli ein neues Reifengutachten-Labor in München in Betrieb genommen. Damit baue die Dekra „ihre Position als führende Institution für Reifengutachten in Deutschland“ weiter aus, heißt es in einer Unternehmensmitteilung vom Donnerstag. Das bislang in der Dekra-Außenstelle München-Ost angesiedelte Labor ist jetzt im Reifenzentrum der Stahlgruber-Stiftung untergebracht. Begleitet wurde die Neueröffnung von einem zweitägigen Reifen-Workshop, an dem Vertreter aus Hochschulen, Reifenindustrie und Reifensachverständigen teilnahmen.

Fehleranalyse auf höchstem Niveau

Hauptaufgabe des High-Tech-Labors ist den Angaben zufolge die Fehleranalyse von Fahrzeugreifen bei Verkehrsunfällen. Dabei klären die Dekra-Reifenexperten, ob Fehler bei der Fertigung, bei der Montage oder beim Fahrzeugnutzer für einen Reifenausfall verantwortlich waren. Darüber hinaus erstellen die Dekra-Reifensachverständigen Expertisen und Gutachten für Gerichte, Polizei, Rechtsanwälte, Versicherer, Reifenindustrie und Privatleute.

Hierzu verfügt das Reifenlabor über modernstes technisches Equipment wie ein Rasterelektronenmikroskop, eine Röntgenanlage sowie eine Shearographieanlage, mit deren Hilfe es möglich ist, Reifen zerstörungsfrei auf äußerlich nicht sichtbare Schäden oder Fehler zu untersuchen. Die Kooperation mit der Stahlgruber-Stiftung ermöglicht es den Dekra-Reifenexperten zudem, auf die technischen Einrichtungen der Stiftung zu Montage, Reparatur, Runderneuern, Sezieren und Zerlegen von Reifen zurück zu greifen.

In professionellen Händen

Das neue Dekra-Reifenlabor in München ist nach Bremen und Dresden das dritte seiner Art in der Bundesrepublik. Geleitet wird das Labor von Dipl.-Ing. Franz Nowakowski, der sich laut Mitteilung in den vergangnen drei Jahrzehnten einen Namen als einer der führenden Reifenexperten in Deutschland erworben hat. Zudem wirkt Nowakowski als Dozent für Reifentechnik an der Fachhochschule München und der Berufsakademie Stuttgart. Darübere hinaus leitet Nowakowski Reifen-Kurse der Stahlgruber-Stiftung sowie Reifen-Workshops der Dekra, die sich an Reifensachverständige und Vertreter der Reifenindustrie wenden.

„Das neue Labor im Umfeld der Reifenspezialisten der Stahlgruber-Stiftung bietet uns künftig noch deutlich bessere Bedingungen für die Reifenanalytik und das Erstellen von Reifengutachten“, so Nowakowsi zur Eröffnung des neuen Dekra-Reifenlabors in München. „Es bietet mehr Fläche und eine ausgezeichnete Infrastruktur mit modernsten Diagnose-möglichkeiten.“

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