Neuzulassungen Der Automarkt lahmt nicht überall in Europa

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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In der EU ist der Neuwagenabsatz derzeit wenig agil. Im September gab es neue Rückschläge. Allerdings sind nicht alle Märkte am Boden. Auf Hersteller-Ebene gibt es einen klaren Verlierer.

Der Neuwasgenhandel läuft derzeit etwas schleppend. In einigen Regionen Europas geht es mit dem Automarkt allerdings aufwärts.(Bild:  Grimm – VCG)
Der Neuwasgenhandel läuft derzeit etwas schleppend. In einigen Regionen Europas geht es mit dem Automarkt allerdings aufwärts.
(Bild: Grimm – VCG)

Der europäische Automarkt ist im September erneut im Rückwärtsgang gefahren. In den Ländern der EU, der Efta und in Großbritannien gingen die Pkw-Neuzulassungen im Jahresvergleich um 4,2 Prozent auf 1,118 Millionen Fahrzeuge zurück, wie der Herstellerverband Acea am Dienstag (22. Oktober) mitteilte. Insbesondere die großen Märkte der EU entwickelten sich schwach, allen voran Frankreich und Italien mit einem Rückgang von rund 11 Prozent. In Großbritannien (+1,0 %) und in der Efta (+1,9 %) entwickelte sich die Autokonjunktur dagegen positiv.

Auf Jahressicht ist die gesamteuropäische Neuwagenbilanz dagegen bislang noch positiv. In allen Märkten zusammen wurden 9,78 Millionen Neuwagen zugelassen. Das waren 1,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nach drei Quartalen ist selbst der EU-Markt noch leicht im Plus (+0,6 %), während es in Großbritannien sogar 4,3 Prozent aufwärts ging. Die Efta-Märkte gaben dagegen 5,6 Prozent nach.

Im September legten die Anmeldungen von Batterieelektroautos (BEV) gegenüber dem sehr schwachen Vorjahresmonat um knapp ein Zehntel zu. Der Marktanteil kletterte europaweit von 16 auf 19 Prozent. Benziner (minus 18 Prozent) und Diesel (minus 23 Prozent) gingen dagegen deutlich zurück – und damit auch die Marktanteile. Besser verkauften sich dagegen vor allem Hybridfahrzeuge mit Mischantrieben, deren Marktanteil im September nun bei knapp 34 Prozent liegt.

Stellantis verliert deutlich Marktanteil

Der Volkswagen-Konzern (VW, Audi, Porsche, Skoda, Seat) blieb mit einem Anstieg auf 25,8 Prozent Marktanteil im September Marktführer in Europa. Stellantis (unter anderem Peugeot, Citroën, Fiat, Opel) rutschte von gut 17 Prozent Marktanteil auf nur noch 13,3 Prozent deutlich ab. Renault kam als Nummer drei auf 9,0 Prozent und konnte damit den Marktanteil leicht ausbauen (+0,2 Prozentpunkte). Allerdings rückt die Hyundai Group (Hyundai, Kia) den Franzosen inzwischen auf die Pelle. Die Koreaner kommen inzwischen auf 8,7 Prozent Marktanteil. Auch die Fahrzeuge des Toyota-Konzerns (7,6 %) und von BMW (7,3 %) konnten zuletzt Marktanteile gewinnen.

Auch der Elektroautopionier Tesla ist europaweit auf der Überholspur. Der US-Konzern verkaufte fast ein Drittel mehr Einheiten, der Marktanteil kletterte von 2,9 auf 4,0 Prozent. Rückläufig ist dagegen der andere US-Konzern Ford, dessen Anteil von 4,3 auf 3,8 Prozent fiel.

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