Automechanika-Rückblick Der freie Markt nimmt die Herausforderung an

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Der Service an Elektrofahrzeugen war eines der großen Themen auf der Weltleitmesse des automobilen Aftermarkets. Mit den Lösungen des freien Ersatzteilmarkts lassen sich E-Autos deutlich kostengünstiger reparieren als mit den Methoden der Autohersteller.

Schon heute können freie Werkstätten HV-Batterien öffnen und reparieren –  warum sollen sie das morgen nicht auch mit Elektromotoren machen?(Bild:  Rosenow – VCG)
Schon heute können freie Werkstätten HV-Batterien öffnen und reparieren – warum sollen sie das morgen nicht auch mit Elektromotoren machen?
(Bild: Rosenow – VCG)

Mit der unglaublichen Anzahl von 4.200 Ausstellern hatte die Automechanika, die vom 10. bis zum 14. September 2024 in Frankfurt am Main stattfand, eine technische und thematische Vielfalt zu bieten, die wohl kein Besucher komplett ergründen konnte. Schon bei den einzelnen Produktgruppen, etwa Ersatzteile & Komponenten oder Diagnose & Reparatur, handelte es sich eigentlich um eigenständige Messen – und es gab nicht weniger als zehn davon!

Und trotzdem ließen sich aussteller- und produktübergreifende thematische Trends erkennen – beispielsweise die Elektromobilität. Ging es bei den zurückliegenden Messen zumeist darum, die freien Werkstätten in die Lage zu versetzen, überhaupt an E-Autos arbeiten zu dürfen, stehen nun Reparaturlösungen und die nötige Werkstattausrüstung im Mittelpunkt, die es braucht, um Stromer möglichst effizient und zeitwertgerecht instandsetzen zu können.