Geländewagen Der Ineos Grenadier startet am 18. Mai

Von Andreas Grimm

Die neue Geländewagenmarke geht in die entscheidende Phase. In Kürze sind die endgültigen Bestellungen und Konfigurationen für ihr erstes Modell möglich – und auch die Preise stehen fest. Kunden erwartet eine lange Liste mit Ausstattungsoptionen.

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Für den Grenadier wird es am 18. Mai Ernst, dann startet der Verkauf im Handel sowie online.
Für den Grenadier wird es am 18. Mai Ernst, dann startet der Verkauf im Handel sowie online.
(Bild: Ineos)

Für das Konzept des Ineos Grenadier wird es Ernst. Wie der britische Hersteller des klassischen Geländewagens in der Tradition des Land Rover Defender am Freitag mitteilte, wird das Modell ab dem 18. Mai bestellbar sein. Dann wird sich zeigen, ob das Konzept eines „arbeitsorientierten Geländewagens“ (Eigenbeschreibung der Marke) im SUV-Zeitalter noch eine Zukunft hat.

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Preislich steigen die Kunden in Deutschland bei 59.990 Euro ein. Interessenten können sich dafür an einen der weltweit zunächst 160 autorisierten Händler wenden, davon 16 in Deutschland – oder sie nutzen den Online-Konfigurator, der ebenfalls am 18. Mai freigeschaltet werden soll.

Erhältlich ist der Grenadier entweder in zwei- oder fünfsitziger Ausführung und entweder mit Pkw-Zulassung („Station Wagon“) oder als Nutzfahrzeug-Modell („Utility Wagon“). Im zweisitzigen Nutzfahrzeug hat den Angaben zufolge eine genormte Europalette Platz.

Ineos weist darauf hin, dass unabhängig von der Freischaltung des Online-Konfigurators die nach Angaben aus dem Februar gut 15.000 Kundinnen und Kunden weltweit, die sich bereits ein Modell reserviert hatten, bei der Sicherung eines Produktionsslots Vorrang haben. Gleichwohl könnten alle Interessenten ab dem 18. Mai einen Grenadier konfigurieren und bestellen. Eine Anzahlung von 2.500 Euro – bis zur Unterzeichnung des Kaufvertrags erstattungsfähig – sichert ihnen dann die Fertigung.

Nach Abschluss der Konfiguration können die Kundinnen und Kunden ihren Abholort wählen – dazu steht auf der Hersteller-Website eine interaktive Karte mit den nächstgelegenen Händlern zur Verfügung. Wie lange die Kunden auf eine Auslieferung warten müssen, verrät der Start-up-Hersteller aber nicht.

Neben den beiden Standardlinien (Pkw und Nfz) geht Ineos mit zwei vorkonfigurierten Fahrzeugeditionen für jeweils 68.990 Euro an den Start. Die Fieldmaster-Edition ist für Outdoor-Aktivitäten konzipiert und richtet sich an Käufer, „die das Abenteuer suchen und mit ihrem Fahrzeug nach Lust und Laune alle möglichen Ziele ansteuern wollen“. An die beinharten Outdoor-Abenteurer richtet sich dann die Trialmaster-Edition für „Extrem-Expeditionen durch unwegsames Gelände“. Beide Varianten sind mit entsprechendem Zubehör ausgestattet.

Die Ausstattung der Modelle ist ab Werk umfangreich, die Optionsliste gibt allerdings noch vieles her, so dass am Ende jeder Offroad-Fan auf seine Kosten kommen dürfte. Bei der Online-Konfiguration verspricht der Hersteller große Transparenz. Der Fahrzeugpreis werde in den meisten großen Startmärkten in Echtzeit aktualisiert. Ein Online-Finanzierungsrechner sei ebenso verfügbar.

Zum Marktstart sollen die Händler auch das Rückgrat des Servicenetzes bilden, ergänzt um „handverlesene“, von Ineos zugelassene Bosch-Car-Service-Werkstätten und freie Werkstätten, die auf Geländewagen spezialisiert sind. Ziel sei, den Kunden in einer Entfernung von höchstens 50 Kilometern einen zugelassenen Servicepartner zu bieten. Diese Partner sollen auch die häufig benötigten Ersatzteile vorhalten, um die Autos schnell wieder mobil zu machen. Teile, die dort nicht vorrätig sind, werden von einem 6.000 Quadratmeter großen Ersatzteilzentrum in Belgien per Expresskurier versandt.

Angetrieben wird der Grenadier von BMW-Reihensechszylindern mit drei Litern Hubraum – entweder vom Dieseltriebwerk B57 oder vom Benziner B58. Beide Aggregate wurden von den Ineos-Ingenieuren auf die Anforderungen des Fabrikats angepasst. Der Turbobenziner entwickelt 210 kW /286 PS und 450 Newtonmeter Drehmoment, während der Twin-Turbo-Diesel 183 kW /249 PS und 550 Newtonmeter erzeugt.

Wesentlich für den Offroad-Einsatz sind zudem folgende Daten:

  • Bodenfreiheit: 264 Millimeter
  • Wattiefe: 800 Millimeter
  • Böschungswinkel vorn: 35,5 Grad
  • Rampenwinkel: 28,2 Grad
  • Böschungswinkel hinten: 36,1 Grad

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