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Eckpunkte der Mitarbeiterführung

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Wie beim Schachspiel müsse eine Frau im Business bestimmte Regeln beachten. Leider würden Regeln und Rangordnung in Unternehmen meist von Männern vorgegeben. „Viele Frauen kommen exzellent ausgebildet in diese Rangordnung“, so Knaths. Häufig würden die Ideen von Frauen dann nicht gehört, weil das Timing oder der angesprochene Adressat nicht passten. Den Frauen gab sie folgenden Tipp: „Niemals einen ernsthaften inhaltlichen Beitrag als erstes in die Runde einbringen. Und immer die Nummer eins in der Runde ansprechen – wenn die eins zuhört, hören alle zu!“

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Zudem sei die Körpersprache von großer Bedeutung. Dazu gehöre der richtige Blick sowie die korrekte Kopfhaltung. Alles Mädchenhafte sei Schrott, weil Frau dadurch sofort an Kompetenz verliere. „Wenn man Karriere machen will, sollte man nicht heulen“, so Knaths. Ferner sollten Frauen Statussymbole der Macht wie Auto, Stellplatz und Hightech-Kommunikationsspielzeug nutzen. Auf jeden Fall müssten Frauen ihre Leistung viel besser verkaufen, Fleißaufgaben vermeiden und sich prestigeträchtige Aufgaben angeln.

Zu guter Letzt hatte die Referentin noch zwei Ratschläge im Gepäck.

  • Erstens: „Willst Du schnell gehen, dann gehe allein. Willst Du weit kommen, dann gehe gemeinsam.“
  • Zweitens: „Wenn der Geschäftsführer noch an der Bar steht, was machen Sie auf dem Hotelzimmer? Bleiben Sie dabei, an der Bar werden Karrieren und Geschäfte gemacht.“

Ohne Chef ist auch keine Lösung

Am Samstagmorgen begrüßte ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Koblitz die Teilnehmer mit den Worten: „Sie sind nicht nur zu Ihrem Vergnügen hier, wir wollen Ihnen mit dieser Veranstaltung auch das Ehrenamt im Kfz-Gewerbe schmackhaft machen.“ ZDK-Präsident Robert Rademacher ergänzte schmunzelnd: „Ich hoffe, dass Sie sich nicht wie ich, erst im Rentenalter im Ehrenamt engagieren.“

Dr. Volker Kitz, Psychologe und Buchautor, überschrieb seinen Vortrag mit der Headline: „Ohne Chef ist auch keine Lösung!“ Als Einstieg zeigte er den Film, in dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinen Pressesprecher Michael Offer vor versammelter Journalistenschar öffentlich rügt (Film). „Gute Chefs kritisieren Ihre Mitarbeiter unter vier Augen“, tadelte Kitz das Verhalten Schäubles. So selbstverständlich diese Erkenntnis auch erscheine – in vielen Unternehmen ginge es noch viel härter zu als im Schäuble-Offer-Fall. Deshalb fragte Kitz in die Runde: „Wer hat seinen Chef in Gedanken schon einmal umgebracht?“

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