Hyundai-Rückruf Erneut Probleme mit dem Bremskraftverstärker

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Eine verstopfte Tandempumpe könnte für einen verlängerten Bremsweg und sogar für einen Motorschaden sorgen. Diesmal müssen fast 100.000 Einheiten des i30 und Tucson zur Reparatur.

Die betroffenen Einheiten des Hyundai Tucson liefen zwischen Oktober 2018 und Oktober 2020 vom Band.(Bild:  Hyundai)
Die betroffenen Einheiten des Hyundai Tucson liefen zwischen Oktober 2018 und Oktober 2020 vom Band.
(Bild: Hyundai)

Das von Hyundai bereits bekannte Problem mit der Tandempumpe betrifft weitere Baureihen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat einen Rückruf für die Modelle i30 und Tucson angekündigt. Von den weltweit über 98.200 betroffenen Fahrzeugen sind den Angaben zufolge 5.865 in Deutschland registriert.

Die Aktion wird nötig, weil der Vorfilter der Tandempumpe durch Fasern des Riemens der Tandempumpe verstopft werden kann. „Aufgrund der Unterbrechung der Ölversorgung kann es zu einem Ausfall des Bremskraftverstärkers sowie zu einem Motorschaden kommen“, warnt das KBA. Wie gehabt entfernen die Vertragsbetriebe daher das Metallsieb und prüfen die Tandempumpe. Bei Schäden wird die Pumpe getauscht.

Die betroffenen SUVs liefen zwischen 23. Oktober 2018 und 27. Oktober 2020 vom Band, die Kompaktwagen zwischen 25. Oktober 2018 und 15. Juli 2020. Fragen zur behördlich überwachten Aktion mit dem internen Herstellercode „21DC03“ beantwortet eine Hotline unter der Rufnummer 069/380767212.

Auch Kia Sportage (QLe) betroffen

Wie berichtet, findet der Rückruf auch bei Kia statt. Hier gilt es nachzutragen, dass auch der Sportage (QLe) aus dem Bauzeitraum 25. Oktober 2018 bis 5. Oktober 2020 in die Maßnahme inkludiert ist. Dieser fehlte bislang in der Modellauflistung.

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