Takata-Rückruf Fahrverbot für einige Opel-Reimporte

Von Niko Ganzer 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Eine schon länger bekannte „Stop-Drive“-Aktion gilt laut dem Kraftfahrt-Bundesamt hierzulande für mindestens 9.000 Einheiten. Ein neues Online-Registrierungsformular soll bei der Koordination des Airbagtauschs helfen.

Von der aktuellen Airbag-Aktion sind potenziell mehrere Tausend ältere Einheiten verschiedener Opel-Baureihen betroffen. (Bild:  Opel)
Von der aktuellen Airbag-Aktion sind potenziell mehrere Tausend ältere Einheiten verschiedener Opel-Baureihen betroffen.
(Bild: Opel)

Neue Zwischenmeldung zum Takata-Rückrufmarathon von Opel: Bei einer vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) kürzlich neu veröffentlichten Rückrufkennung (Code: „KU3“) für den Fahrerairbag handelt es sich tatsächlich um eine schon lange bekannte „Stop-Drive“-Anweisung für mehrere südeuropäische Länder. Für Deutschland gelte sie nach wie vor nicht, bestätigte eine Markensprecherin aus dem Stellantis-Konzern eine Aussage vom vergangenen August – mit einer Einschränkung.

„Einige der betroffenen Fahrzeuge wurden allerdings inzwischen aus anderen Ländern als Gebrauchtwagen nach Deutschland importiert und hier zugelassen. Daher informieren wir diese Kunden darüber, dass sie ihr Fahrzeug bis zur Durchführung der Aktion nicht weiterfahren dürfen“, sagte die Sprecherin. Wie viele bei uns registrierte Autos nun tatsächlich von einem Fahrverbot betroffen sind, sagte sie nicht. „Die Service Aktion – nicht der Stop Drive – betrifft rund 15.500 Fahrzeuge, wobei wir bereits bei einer Erfüllungsquote von rund 32 Prozent stehen“, erklärte sie.

Das KBA ordnet den Aktionscode „KU3“ hierzulande rund 9.000 Fahrzeugen vom Typ Astra, Cascada, Meriva, Mokka, Signum, Vectra und Zafira zu. Weltweit sind es etwas über 900.000 Einheiten. Zudem veröffentlichte Flensburg in einer weiteren Meldung eine „Erweiterung“ des Rückrufs für 8.700 Einheiten. Ob hier andere Autos gemeint sind, ist dem Datenbankeintrag nicht zu entnehmen. Alle Fahrzeuge stammen aus den Baujahren 2005 bis 2017.

Opel selbst hat seine FIN-Suchmaske zu Rückrufen inzwischen um ein Registrierungsformular erweitert, mit dem sich alle Halter eines Fahrzeugs mit gefährlichen Takata-Airbags für einen Austausch vormerken lassen können. „Bitte stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug von allen Personen mit Zugang zu dem Fahrzeug nicht mehr benutzt wird“, heißt es dort nach Eingabe einer von der „Stop-Drive“-Aufforderung betroffenen Fahrgestellnummer. Immerhin scheint die Wartezeit auf einen Reparaturtermin mittlerweile nicht mehr lang zu sein, wie verschiedene Kunden in Online-Foren berichten.

Markenmonitor 2025

»kfz-betrieb«-Dossier

Vertriebsnetze – Gute Stimmung, schlechte Stimmung

Der Markenmonitor 2025 beleuchtet, wie zufrieden der Handel mit 28 Marken ist.
(Bildquelle: VCG)

Seat und Cupra sind top, Citroën ist das Schlusslicht im diesjährigen Markenmonitor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA). Nur warum ist das so? Gibt es Entwicklungspotenzial und wie schätzt die Branche die Fabrikate ein? Um Antworten zu geben, hat »kfz-betrieb« die Markenmonitor-Daten durchgesehen, komprimiert und durch Grafiken anschaulich aufbereitet. Dadurch ist ein Kompendium entstanden, das die Gemütslage des Handels in 28 Vertriebsnetzen durchleuchtet und auf den Punkt bringt. Die Ergebnisse finden Abonnenten im Online-Dossier Markenmonitor 2025.

(ID:50739546)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung