BOB Automotive Group Fahrzeuginventur-App spart Händler Zeit und Geld

Von Dr. Martin Achter

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Früher fielen bei Inventuren massenhaft Extrastunden des Personals an – und die Daten waren teils erst nach Wochen komplett verfügbar. Jetzt geht bei BOB Automotive alles binnen weniger Stunden. Mit seiner Inventur-App gehört der Multimarkenhändler zu den Gewinnern des Automotive Business Awards 2022 in der Kategorie Digitalisierung.

Die BOB Automotive Group im Ruhrgebiet hat den Aufwand für Fahrzeuginventuren mit einer App deutlich verschlankt. Damit gehört sie zu den Gewinnern des Automotive Business Awards 2022 in der Kategorie Digitalisierung.(Bild:  Achter – »kfz-betrieb«)
Die BOB Automotive Group im Ruhrgebiet hat den Aufwand für Fahrzeuginventuren mit einer App deutlich verschlankt. Damit gehört sie zu den Gewinnern des Automotive Business Awards 2022 in der Kategorie Digitalisierung.
(Bild: Achter – »kfz-betrieb«)

Fahrzeuginventur: Das war für die BOB Automotive Group, wie wohl für viele andere Handelsgruppen auch, früher ein größeres und vor allem langwieriges Unterfangen. Das Personal des Multimarkenhändlers (u. a. Renault, Dacia, Mazda, Hyundai, Toyota) wurde mit Klemmbrettern und Erfassungsbögen auf Papier aktiv und legte an Samstagnachmittagen Extraschichten ein. Die Tätigkeit selbst kann sich die Gruppe zwar auch heute nicht sparen – die Inventuren finden zweimal im Jahr statt. Doch mit einer eigens entwickelten App reduzierte sie den Aufwand auf einen Bruchteil der Zeit.

Früher sah die Herausforderung so aus: Das Team von BOB Automotive wurde außerhalb der Geschäftszeiten an den 17 Standorten und zwei Außenlagern in der Region Rhein-Ruhr und im Bergischen Land aktiv. 64 Zählbereiche galt es zu bearbeiten und die Daten von jeweils rund 3.000 Fahrzeugen händisch mit dem Kugelschreiber zu erfassen. Vor allem die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) mit ihren 17 Stellen hat es in sich. Und dann gilt es, die manuell erfassten Fahrzeuge und deren Daten in die Systeme der Buchhaltung zu übertragen. Dazu kommt: erfassen und übertragen – da passieren schon mal Fehler.