Gebrauchtwagen Award: Schnelligkeit ist Trumpf

Verkäufer haben eine Stunde Zeit zu antworten

| Autor: Silvia Lulei

Die Auto-Messe Stockach der Auer-Gruppe hat gute Chancen auf den Gebrauchtwagen Award 2014.
Die Auto-Messe Stockach der Auer-Gruppe hat gute Chancen auf den Gebrauchtwagen Award 2014. (Foto: Mauritz)

„Auto-Messe Stockach“ hat die Auer-Gruppe ihr Multimarken-Autohaus in Stockach am Bodensee getauft. Auf 33.000 Quadratmetern sind ständig gut 100 Gebrauchtwagen ausgestellt.

Die Hauptmarke ist zwar BMW, dazwischen finden sich aber auch mehrere Fremdfabrikate – in erster Linie EU-Neuwagen von Fiat oder Skoda. Ziel des Unternehmens ist, dass jeder – vom Fahranfänger über den Geschäftskunden bis hin zum Sportwagenfahrer – ein passendes Fahrzeug in der Auto-Messe findet.

Alle Vertriebsprozesse im Blick

Gemanagt wird das Gebrauchtwagengeschäft mit der selbst entwickelten Software DIMS. Das Programm bildet sämtliche Vertriebsprozesse ab. Die Verkaufsleitung kann mit DIMS unter anderem den Bestand verwalten, betriebswirtschaftliche Kennzahlen analysieren, Anfragen genehmigen und sogar den Urlaub der Mitarbeiter planen.

Schnelligkeit ist bei der Auer-Gruppe das A und O: So werden beispielsweise alle Leasingrückläufer bei Faktura an die jeweilige Bank in einen Schattenbestand überspielt. Drei Monate vor dem Auslauf des Leasingvertrags kalkuliert der Gebrauchtwagenverkaufsleiter das Fahrzeug und gibt es für die Onlinevermarktung auf den Fahrzeugbörsen frei.

2013 standen die Gebrauchtwagen im Durchschnitt gerade einmal 59 Tage auf dem Hof. Um keine Langsteher zu produzieren, unterzieht die Auer-Gruppe alle Fahrzeuge, die in den Börsen angeboten werden, einem Marktcheck. Alle fünf Minuten werden die Anfragen in das Fahrzeugverwaltungssystem der Auer-Gruppe eingespielt. Das Programm erkennt die zuständigen Verkäufer. Ein Blaulicht auf deren Bildschirm macht sie auf eine offene Kundenanfrage aufmerksam. Der Schnellste kann sich die Anfrage zuordnen und hat dann eine Stunde Zeit, sie zu bearbeiten. Schafft er das nicht, wandert die Anfrage wieder in den Pool.

Jetzt zur Verleihung des Gebrauchtwagen Awards 2014 anmelden

Die Auer-Gruppe hat es unter die Topbewerber des diesjährigen Gebrauchtwagen Awards geschafft. Auf welchem Platz die Auto-Messe Stockach landet, erfahren Sie im Rahmen der Automechanika 2014 am 18. September im Frankfurter Maritim Hotel am Messegelände. Melden Sie sich für die Preisverleihung direkt online an – die Teilnahme ist kostenlos.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 42920345 / Gebrauchtwagen)

Plus-Fachartikel

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

45.000 Euro netto will das chinesische Start-up Byton für sein Elektro-SUV M-Byte verlangen. Nach dem Start in China Anfang 2020 soll das Auto ein Jahr später auch nach Europa kommen. Byton-Manager Andreas Schaaf erläutert die Pläne des Fabrikats. lesen

Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

Caroobi schaltet sich immer häufiger zwischen freie Werkstatt und Endkunde. Aus Sicht der Berliner geschieht das nur zum Vorteil der Betriebe. Die künftigen Pläne des Start-ups erläutert Geschäftsführer Philipp Grosse Kleimann. lesen