Pkw-Markt Gebrauchtwagen-Nachfrage im Februar wie eingefroren

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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Im Gebrauchtwagenmarkt ist laut den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts derzeit kaum Dynamik. Die Zahl der Besitzumschreibungen sinkt den zweiten Monat in Folge, dabei scheint Ware verfügbar zu sein.

Im Gebrauchtwagengeschäft ging im Februar 2026 nicht viel. (Bild:  Grimm – VCG)
Im Gebrauchtwagengeschäft ging im Februar 2026 nicht viel.
(Bild: Grimm – VCG)

Der deutsche Gebrauchtwagenmarkt kommt im Jahr 2026 nicht in Gang. Nachdem die Zahl der Pkw-Besitzumschreibungen bereits im Januar um ein Zehntel im Vergleich zum Vorjahresmonat gefallen war, ging es im Februar ebenfalls bergab. Immerhin jedoch nicht mehr im freien Fall: Im zurückliegenden Monat sank die Zahl der Halterwechsel nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) um 3,5 Prozent auf 500.119 Vorgänge.

Nach zwei Monaten haben damit 1,004 Millionen Pkw einen neuen Halter gefunden. Das ist ein Rückgang um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gegenüber der Vorkrisenzeit ist das Gebrauchtwagengeschäft damit stark rückläufig – bis einschließlich 2020 wechselten im Zeitraum der ersten beiden Monate 150.000 bis 200.000 Einheiten mehr den Halter.

Nur in den Corona-Jahren 2021 bis 2023 lagen die Zahlen noch niedriger – die schwachen Zahlen waren unter anderem den niedrigen Neuwagenverkaufszahlen geschuldet. Die haben sich allerdings bis heute nicht entscheidend erholt – der Markt scheint gesättigt, auch der bundesweite Fahrzeugbestand wächst kaum noch.

Allein fehlende Fahrzeuge scheinen jedoch nicht der Grund für den rückläufigen Markt zu sein. Zuletzt hatte die Plattform Autoscout 24 in ihrem Marktreport zum Jahresende 2024 von einem steigenden Angebot und wachsenden Beständen im Gebrauchtwagenhandel gesprochen.

Auch jenseits der Pkw-Nachfrage ging im Gebrauchtfahrzeugsektor im Februar nicht viel. Für alle Fahrzeugklassen weist das KBA rückläufige Umschreibungszahlen aus. Im Bereich Lkw fällt das Minus mit 0,8 Prozent recht moderat aus – nach einem starken Rückgang im Januar (–9,5 %). Bei den Zugmaschinen steht ein Rückgang um 7,6 Prozent in der Bilanz.

Tief im Minus sind die Umschreibungen bei den Bussen. Hier sank die Zahl der Vorgänge um 10,9 Prozent – allerdings bei geringen Fallzahlen (401). In das Nachfrage-schwache Bild passen letztlich die Zahlen der Kraftrad-Umschreibungen: Hier stellte das KBA knapp 25.000 Halterwechsel fest, 13,6 Prozent weniger als vor einem Jahr.

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