Besitzumschreibungen Gebrauchtwagenmarkt bleibt Anker der Stabilität

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Die Zweitnutzung von Fahrzeugen bleibt ein wesentlicher Faktor im Automobilhandel. Sowohl bei den Pkw als auch bei den Nutzfahrzeugen ist Bewegung im Markt. Allerdings dämpft die Ferienzeit das Geschäft.

Im Gebrauchtwagengeschäft ist Bewegung. Nicht zuletzt Nutzfahrzeuge sind gefragt.(Bild:  Grimm – »kfz-betrieb«)
Im Gebrauchtwagengeschäft ist Bewegung. Nicht zuletzt Nutzfahrzeuge sind gefragt.
(Bild: Grimm – »kfz-betrieb«)

Der deutsche Gebrauchtwagenmarkt wächst weiterhin leicht. Wie aus den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht, kletterte die Zahl der Pkw-Halterwechsel im siebten Monat des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf 603.736 Vorgänge. Im allgemein schwachen Juni war die Zahl der Halterwechsel noch leicht gesunken (–1,2 %).

Das Juli-Plus gibt dem Gesamtmarkt ein wenig neuen Schub. Nach sieben Monaten liegt die Zahl der Halterwechsel mit 3,88 Millionen Einheiten nun 0,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Von einstigen Höchstständen ist der Markt allerdings noch weit entfernt.

Die Stabilisierung des Marktes hatte vor Kurzem auch die Online-Plattform Autoscout 24 festgestellt. „Nachfrage, Bestände und Besitzumschreibungen bewegen sich auf Vorjahresniveau. Auch die durchschnittlichen Standzeiten bleiben weitestgehend konstant“, heißt es im Marktreport des Unternehmens zum zweiten Quartal. Allerdings seien die Gebrauchtwagenpreise tendenziell unter Druck.

Diese Entwicklung aus dem ersten Halbjahr setzte sich laut der Plattform im Juli fort: Demnach würden die Fahrzeuge des Handels zu einem durchschnittlichen Angebotspreis von 27.596 Euro offeriert – ein Abschlag von 0,6 Prozent gegenüber dem Juni-Wert. Die Gründe dafür sind vielfältig, Hauptauslöser ist jedoch die für die Jahreszeit typische Nachfrage-Zurückhaltung aufgrund der Urlaubszeit.

Bewegung im Nutzfahrzeugmarkt

Ebenfalls weiterhin positiv entwickelt sich die Nachfrage im Markt für gebrauchte Nutzfahrzeuge. Wie das KBA mitteilte, stieg die Zahl der Halterwechsel bei den Lkw im Juli um 4,0 Prozent auf knapp 39.400 Einheiten. Bei den Zugmaschinen legten die Transaktionen sogar um 5,0 Prozent auf 12.700 Einheiten zu. Nur im sehr volatilen Bussegment ist ein Rückgang um 14,3 Prozent auf 382 Einheiten festzustellen.

Die Zahl der Halterwechsel im Bereich der motorisierten Zweiräder stieg sogar um 7,7 Prozent auf 58.100 Stück. Im gesamten Jahresverlauf sind die Besitzumschreibungen in allen Fahrzeugklassen bislang positiv.

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