Gefahren: Honda E Prototyp – Spaß im Retro-Stromer

1.500 Einheiten für Deutschland im ersten Jahr

| Autor: sp-x

Der Honda E kommt 2020 auf den Markt.
Der Honda E kommt 2020 auf den Markt. (Bild: Honda)

Zwar forscht Honda schon seit Jahrzehnten an elektrifizierten Autos, wirklich in Fahrt kamen Hybrid und Stromer bei den Japanern aber nicht. Mit dem Clarity war Honda zwar in Sachen Wasserstoff vorne dabei, doch sind die Brennstoffzellen-Autos immer noch mehr Feldversuch statt Serienmodell. Ansonsten beschränkt sich das Angebot auf Doppelherz-Modelle, wie einst Jazz, Insight oder aktuell der CR-V.

Das wird sich bald grundlegend ändern: Ab 2025 sollen alle neuen Modelle auch in einer elektrifizierten Version auf den Markt kommen – und manche sogar nur als Stromer. Die machen auch den Anfang: In China will Honda noch dieses Jahr mit dem VE-1 an den Start gehen, bei uns folgt 2020 der kurz Honda E genannte Elektro-Kleinwagen. Und der hat es in sich: Schon dem ersten Concept Car auf der IAA 2017 sind die Herzen zugeflogen, und der fast serienfertige Prototyp hat nichts von dem knuffigen Retro-Charme eingebüßt.

Das ist auch gut so, denn die an den ersten Civic erinnernde Optik mit Kuller-Augen, ebenso kreisrunden Heckleuchten und einer markanten C-Säule sollen eines der besten Verkaufsargumente sein. Schließlich wollen die Japaner für die Serienversion, die auf der diesjährigen IAA im Herbst in Frankfurt präsentiert werden wird, auf keinen Fall weniger als 30.000 Euro haben; die endgültigen Preise stehen noch nicht fest.

Das ist für ein Elektro-Auto per se nicht übertrieben teuer, für einen nur 3,90 Meter langen Kleinwagen mit gerade mal 200 WLTP-Kilometern Reichweite aber eine selbstbewusste Aussage. Honda hofft mit dem Retro-Look also ähnliche Begehrlichkeiten zu wecken, wie es Mini schafft; dazu trägt sicher auch die begrenzte Verfügbarkeit bei: Nur rund 1.500 Honda E sollen im ersten Verkaufsjahr nach Deutschland gelangen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann für eine Anzahlung in Höhe von 800 Euro sogar schon einen reservieren.

Natürlich bekommt man für sein Geld nicht nur einen schick anzuschauenden Kleinwagen: Der Honda E punktet auch mit High-Tech. Das Infotainmentsystem erstreckt sich quasi über das gesamte Armaturenbrett und kann von Fahrer und Beifahrer gleichermaßen bespielt werden.

Inhalt des Artikels:

  • Seite 1: Gefahren: Honda E Prototyp – Spaß im Retro-Stromer
  • Seite 2: Digitale Spiegel

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