Gefahren: Volvo V90 Cross Country – Luxus fürs Grobe
Mit dem Allrad-Kombi in SUV-Optik ist die 90er Familie des schwedischen Herstellers komplett. In den Handel rollt das mindestens 56.350 Euro teure Modell im Laufe des Februars.
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Genau 20 Jahre ist es her, dass Volvo sein erstes Cross-Country-Modell einführte. Die erste Generation des Volvo V70 Cross Country war vor allem eines: kantig, unempfindlich und geländegängig. Der Preis anno 1997: 67.870 D-Mark.
Mit dem damaligen Modell hat der aktuelle Nachfolger V90 Cross Country bis auf die Grundidee, einen Kombi zu konzipieren, der sich auch auf Ausflügen abseits der Straße wohlfühlt, kaum noch etwas gemein. Das vierte und letzte Mitglied der 90er-Familie ist mit einem Basispreis von 56.350 Euro für den 140 kW/190 PS starken Einstiegsturbodiesel deutlich teurer und höher positioniert. Volvo bezeichnet das Modell, das im Laufe des Februars in den Handel eingeführt wird, folglich auch als Premium-Kombi mit Crossover-Charakter.
Vom Kombi V90 (der mit der vergleichbaren Ausstattung „Momentum“ und gleicher Motorisierung knapp 51.500 Euro kostet) differenziert sich die Cross-Country-Variante vor allem durch den serienmäßigen Allradantrieb, die um 21 Zentimeter größere Bodenfreiheit, den sichtbaren Unterfahrschutz und den Offroad-Fahrmodus.
Insgesamt traut Volvo Car Germany der 90er Familie ein Drittel aller Neuzulassungen zu: „Seit der Einführung des XC90 im Juli 2015 haben wir bereits 14.000 Modelle der 90er Familie verkauft und haben über 4.000 Bestellungen“, sagt Volvo-Car-Germany-Geschäftsführer Thomas Bauch.
Deutlich über 2.000 Neuzulassungen geplant
Vom V90 Cross Country will der Kölner Importeur in diesem Jahr deutlich über 2.000 Einheiten vermarkten – rund 500 Bestellungen waren bereits in der Vorverkaufsphase eingegangen. Als Zielgruppe für das Modell nennt Thomas Bauch vor allem Käufer, die in ihrer Freizeit öfter mit einem Anhänger sowie ab und zu abseits befestigter Straßen unterwegs sind. Der Leiter des Großkundenvertriebs von Volvo Deutschland, Rüdiger Hüttemann, sieht für das neue Modell auch gute Chancen bei Flotten, in denen SUVs nicht erlaubt sind: Er rechnet mit einem Gewerbekundenanteil zwischen 60 und 65 Prozent.
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