Studie Generation Z will in weiten Teilen nicht aufs Auto verzichten

Von Dr. Martin Achter 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Große Teile der jungen Generation möchten sich ein Leben ohne Auto nicht vorstellen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, machen gerade in Deutschland besonders viele der seit 1995 Geborenen ihren Führerschein. Hinsichtlich der künftigen Antriebstechnologie haben die Jungen ein klares Bild.

Für immer aufs Auto verzichten? Das kann sich die große Mehrheit der Generation Z laut einer Studie nicht vorstellen.(Bild:  Fabian Albert/Unsplash.com)
Für immer aufs Auto verzichten? Das kann sich die große Mehrheit der Generation Z laut einer Studie nicht vorstellen.
(Bild: Fabian Albert/Unsplash.com)

Viele Menschen in der jungen Generation mit Geburtsdatum zwischen 1995 und 2010 möchten sich ein Leben ohne Auto laut einer Umfrage nicht vorstellen. Zwei Drittel der sogenannten Generation Z (67 Prozent) in Deutschland wollen nicht für immer auf die Nutzung eines eigenen Autos verzichten müssen, wie aus dem Automobilbarometer 2025 von Consors Finanz hervorgeht. Drei Viertel halten es für notwendig, um den Lebensalltag zu bestreiten. Und 84 Prozent fühlen sich mit dem Fahrzeug im eigenen Haushalt sehr verbunden.

Wichtigster Grund für die starke Bindung der Jungen ans Auto ist dessen Nützlichkeit. Dies gilt für mehr als zwei Fünftel (42 Prozent). Viele verbinden damit aber auch Erinnerungen (42 Prozent) und sie sehen das Auto als Gegenstand, der die Begegnung mit anderen Menschen ermöglicht (40 Prozent). Und zwei Dritteln (67 Prozent) bereitet das Autofahren größtenteils Vergnügen.

Hohen Kosten sprechen gegen eigenes Auto

Wenn junge Erwachsene heute kein Auto haben, sind dafür vor allem zwei Gründe ausschlaggebend: die Kosten und die mangelnde Notwendigkeit. Die eine Hälfte (51 Prozent) sieht für sich keinen Nutzen, die andere Hälfte (49 Prozent) beklagt zu hohe Kosten. 56 Prozent der Jungen, die mindestens ein Auto im Haushalt haben, verfügen dementsprechend über einen Gebrauchtwagen, 44 Prozent über einen Neuwagen. Im Schnitt zahlten sie dafür 16.659 Euro.

Die Jungen in Deutschland machen auch vergleichsweise früh den Führerschein: Deutlich mehr als die Hälfte (55 Prozent) haben ihn schon mit 18 (Europa: 40 Prozent). Und beim Autokauf würde sich jeweils rund ein Drittel auf Herstellerinformationen (33 Prozent) oder Angaben vom Händler (30 Prozent) verlassen.

Gen Z sieht Auto nicht als Hauptursache für globale Erwärmung

Klare Ansichten haben die Jungen auch, was Umweltaspekte rund um das Auto angeht. Zwei Drittel (64 Prozent) sehen das Auto nicht als den Hauptgrund für die globale Erwärmung, aber mehr als die Hälfte (58 Prozent) als den Treiber für die Verschmutzung in den Städten. Die Hälfte der Gen Z (52 Prozent) ist insofern der Ansicht, dass die Umweltregulierungen rund ums Auto ausreichend sind. Und neun von zehn Vertretern der Generation rechnen damit, dass sich die Umwelteinflüsse der Mobilität auf vier Rädern weiter verringern.

Haupttreiber dafür ist aus Sicht der Jungen die wachsende Verbreitung der E-Mobilität (67 Prozent). Und 60 Prozent rechnen damit, dass E-Autos Verbrenner künftig vollständig ersetzen werden. Zwei Fünftel (44 Prozent) gehen davon aus, dass Autos künftig noch bedeutender sein werden.

Consors Finanz, eine Tochter der französischen BNP Paribas, veröffentlicht das Automobilbarometer jährlich und beleuchtet damit wichtige Trends rund um die Nutzung von Autos. Für die diesjährige Auflage befragte das Unternehmen 16.000 Menschen in 14 Ländern im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, darunter auch in Deutschland.

(ID:50333842)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung