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GS Yuasa fährt Produktion von Lithium-Ionen-Starterbatterien in Europa hoch

| Autor: Ottmar Holz

Viele Hersteller laufen trotz aller innermotorischen Verbesserungen und des Einbaus von teurer Hybridtechnik Gefahr, die von der EU geforderten CO2-Ziele zu verfehlen. Einsparpotenzial bietet beispielsweise noch die bleischwere Starterbatterie.

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GS Yuasa fertigt ab sofort auch 12-Volt-Lithium-Ionen-Autobatterien in einer neuen Fabrik in Ungarn.
GS Yuasa fertigt ab sofort auch 12-Volt-Lithium-Ionen-Autobatterien in einer neuen Fabrik in Ungarn.
(Bild: GS Yuasa)

Die GS Yuasa Hungary Ltd. hat in Ungarn mit der Herstellung von 12-Volt-Lithium-Ionen-Autobatterien sowie deren Auslieferung an europäische Kunden begonnen. Um der wachsenden Marktnachfrage in Europa gerecht zu werden, beheimatet das ungarische Werk die derzeit neueste automatisierte Fertigungstechnologie der GS Yuasa Group. In der neuen Fabrik fertigt das Unternehmen 12-Volt-Autobatterien aus Lithium-Ionen-Zellen, die in den eigenen Werken in Japan hergestellt wurden. In der ersten Phase soll die maximale geplante Fertigungsmenge 500.000 Einheiten pro Jahr erreichen, für das kommende Jahr ist eine deutliche Erweiterung der Kapazität geplant. Die Zukunftspläne sehen vor, dass das ungarische Werk auch die Fertigung der Lithium-Ionen-Zellen selbst übernimmt.

Breite Produktpalette

GS Yuasa ist einer der größten Hersteller und Lieferanten von wiederaufladbaren Batterien mit Produktionsstätten weltweit sowie Erstausrüster vieler großer Marken. Die GS Yuasa Battery Germany GmbH, gegründet 1983 als Yuasa Battery (Europe) GmbH, hat ihren Sitz in Krefeld und betreut von dort aus 15 Länder innerhalb Europas. Zu den drei Geschäftsbereichen zählen neben dem Bereich Automotive (Automobil-Starterbatterien) Motorcycle (Motorrad-Starterbatterien) und Industrial (Industriebatterien für Standby- und zyklische Anwendungen).

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Über den Autor

 Ottmar Holz

Ottmar Holz

Redakteur Service und Technik