Gute Heizung – geringer Verbrauch

Wirkungsgrad beträgt 97 Prozent

02.09.2008 | Redakteur: Markus Lauer

Das Gerät liefert bis zu 21 kW und beheizt 1 000 m³.
Das Gerät liefert bis zu 21 kW und beheizt 1 000 m³.

Der letzte Winter war zwar mild – aber selbst wenn er knackig kalt gewesen wäre, hätten Manfred Hofacker und seine Mitarbeiter in der Freien Kfz-Werkstatt in Oberursel im Taunus nicht gefroren. Denn im Herbst 2007 machte sich Hofacker auf die Suche nach einer geeigneten Heizung für seinen 150-m²-Werkstattanbau. Eine Anzeige im »kfz-betrieb« machte ihn auf das Warmluftheizgerät Puls-Air aufmerksam.

Kompakte Bauweise

Hofacker kontaktierte den Anbieter Werner Pletzer und bestellte das Heizgerät. Er überwies den Betrag von 4.000 Euro und erhielt kurz darauf das Puls-Air geliefert.

Als Heizölreservoir dient ein 750-Liter-Tank, der direkt neben der Heizung aufgestellt wurde. Das kompakte Puls-Air und der Tank benötigen zusammen nur knapp 3 m² Stellfläche. „Wir haben das Gerät aufgestellt, den Tank angeschlossen und konnten sofort heizen“, erzählt Hofacker freudig.

Geringer Verbrauch

Die Heizgeräte haben einen Wirkungsgrad von 97 Prozent und zwei Leistungsstufen – Vollleistung und Sparstufe – sowie einen Temperaturregler. „In der Früh heizen wir kurz mit der Stufe zwei auf und lassen dann für den Rest des Tages das Gerät auf Stufe eins laufen“, so Hofacker.

Bei der pulsierenden Verbrennung wechseln die Brenngase in der Sekunde 62-mal die Strömungsrichtung. Dies nutzt die Brennstoffteilchen ideal aus und bewirkt eine vollkommen ruß- und rückstandsfreie Verbrennung. Dadurch muss die Heizung nicht abgenommen werden und auch der Besuch des Kaminkehrers entfällt.

Das Auspuffrohr hat einen Durchmesser von 35 Millimetern und kann in einen vorhandenen Kamin münden oder im Freien enden. Aufgrund der Verbrennungsgüte, des hohen Wirkungsgrades und des Zwei-Stufen-Prinzips verbraucht das Heizgerät laut Werner Pletzer pro Heizperiode durchschnittlich 700 Liter Heizöl. Manfred Hofacker hat bei seinem Gerät einen Verbrauch von zehn bis zwölf Liter pro Tag ermittelt – bei acht bis zehn Heizstunden pro Tag.

Mit dem Puls-Air ist es auch möglich, drei getrennte Räume zu beheizen. Das Gerät bläst die warme Luft in Bodennähe aus, wo sich auch die kalte, also zu erwärmende Luft befindet. Um eine Werkstatt zu beheizen, muss man keine Rohre kreuz und quer verlegen. Manfred Hofacker hat an sein Heizgerät lediglich selbst zwei Rohre angeschraubt und so den Warmluftstrom in die gewünschte Richtung geleitet.

Das Puls-Air gibt es in zwei Leistungsvarianten: Das Standardgerät leistet 13 bis 18 kW und ist für Räume mit bis zu 650 m³ konzipiert. Das leistungsstärkere Gerät liefert 15 bis 21 kW und beheizt 1 000 m³. Die Heizung ist wartungsfrei und lässt sich auch mit einem 20-Liter-Kanister betreiben, der in einer separaten Halterung am Gerät untergebracht ist.

 

Hohe Ehren für den „Puls-Air“

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