Digitale Zahlungsprozesse im Autohaus „Wir konnten die Zeit von Order-to-Cash dritteln“

Von Silvia Lulei 4 min Lesedauer

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Das Geld ist jetzt drei Mal so schnell auf dem Konto und die Mitarbeiter in der Buchhaltung wenden 60 Prozent weniger Zeit für das Mahnwesen auf. Das Autohaus Rieger hat beeindruckende Zahlen im Backoffice, seit es Bezahl.de implementiert hat.

Der Counter im Autohaus Rieger ist die zentrale Stelle für alle Zahlungsaktivitäten. Die Mitarbeiter sind auf alle Fragen rund um Zahlungsmodalitäten vorbereitet.(Bild:  VCG - Lulei)
Der Counter im Autohaus Rieger ist die zentrale Stelle für alle Zahlungsaktivitäten. Die Mitarbeiter sind auf alle Fragen rund um Zahlungsmodalitäten vorbereitet.
(Bild: VCG - Lulei)

Die Entscheidung fiel schnell. Bei einer Tagung lernten zwei Kollegen des Autohauses Rieger die Plattform für Zahlungsmanagement Bezahl.de kennen und gaben den Impuls an die Geschäftsführung weiter. „Wir fanden es wahnsinnig spannend“, erinnert sich Florian Gockel, kaufmännischer Leiter beim Autohaus Rieger. Nach drei Wochen war das System im August 2024 implementiert. Was der Junge-Sterne- und Mercedes-Benz-Service-Partner mit drei Standorten und 2.500 verkauften Fahrzeugen im vergangenen Jahr überzeugte, war vor allem ein Aspekt: die Digitalisierung. „Wir sind immer daran interessiert, unsere Prozesse zu optimieren, um den Fokus auf den Kunden für die Mitarbeiter greifbarer zu machen“, sagt Gockel. „Alles, was die Kollegen am Counter entlastet, damit sie sich mehr auf Kunden konzentrieren können – da sind wir gerne dabei.“

Harter Cut statt Parallelbetrieb

Die Implementierung verlief straff organisiert. Nach Anbindung des Werkstattplanungssystems und der Buchhaltung folgte eine dreitägige Schulung – zwei Tage Theorie, ein Tag live am Kunden. „Wir haben einen harten Cut gemacht“, erklärt Gockel die Strategie. „Bis zu einem bestimmten Tag liefen die alten Prozesse, ab Tag X gab es den alten Bezahlweg nicht mehr.“