Glinicke-Gruppe Händler investiert 14 Millionen Euro in Porsche Zentrum Kassel

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

Für die Unternehmerfamilie Glinicke ist Porsche eine Herzensmarke. Das Fabrikat begleitet das Unternehmen seit Jahrzehnten. Nun wird in die Marke kräftig investiert, wie die Eröffnung in Kassel eindrücklich zeigt.

In Kassel hat die Glinicke-Gruppe am Freitag, 16. Januar, ihr neues Porsche-Zentrum eröffnet.(Bild:  Ulf Schaumlöffel)
In Kassel hat die Glinicke-Gruppe am Freitag, 16. Januar, ihr neues Porsche-Zentrum eröffnet.
(Bild: Ulf Schaumlöffel)

Die Glinicke-Gruppe investiert rund 40 Millionen Euro in ihre Porsche Zentren. Nun ist die Markenvertretung im Heimatmarkt des Vielmarkenhändlers, in Kassel, fertig geworden. Am Freitag, 16. Januar, feierte das Unternehmen, das seit 1950 Partner der Premiummarke ist, mit gut 500 geladenen Gästen den Start des Porsche Zentrums Kassel. In den Neubau investierte der Händler nach eigenen Angaben rund 14 Millionen Euro.

Großer Bahnhof zur Eröffnung des Porsche Zentrums Kassel: (v.l.) Thomas Illner (COO Porsche Deutschland) und der geschäftsführende Gesellschafter der Glinicke Automobil Holding, Florian Glinicke, mit dem Moderator des Eröffnungsabends Dennis Heyn sowie Fabian Hottenrott, Geschäftsführer im Porsche Zentrum Kassel.(Bild:  Ulf Schaumlöffel)
Großer Bahnhof zur Eröffnung des Porsche Zentrums Kassel: (v.l.) Thomas Illner (COO Porsche Deutschland) und der geschäftsführende Gesellschafter der Glinicke Automobil Holding, Florian Glinicke, mit dem Moderator des Eröffnungsabends Dennis Heyn sowie Fabian Hottenrott, Geschäftsführer im Porsche Zentrum Kassel.
(Bild: Ulf Schaumlöffel)

Entstanden ist auf einem 23.000 Quadratmeter großen Gelände ein Betrieb nach den Vorgaben des „Destination Porsche“-Konzepts. Im Gebäude selbst stehen zur Fahrzeugpräsentation, für die Werkstatt, die Kundenbetreuung und die Aufenthaltsräume rund 3.300 Quadratmeter Bruttogeschossfläche zur Verfügung. Das Gebäude verfügt unter anderem über ein 1.900 Quadratmeter großes Gründach, eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, die sowohl das Gebäude als auch die Ladeinfrastruktur versorgt, sowie über eine Anlage zur biologischen Wasseraufbereitung (Aquadetox) zur internen Wasserrückgewinnung.

Beschäftigt sind dort derzeit 39 Mitarbeiter und elf Auszubildende. Perspektivisch plant das neue Porsche Zentrum mit über 200 verkauften Neuwagen pro Jahr sowie knapp 10.000 verkauften Werkstattstunden. Die Planungen sehen weiteres Wachstum vor, weshalb Glinicke derzeit weitere Stellen zur Erweiterung des Teams ausgeschrieben hat.

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Glinicke-Autohaus in der Glinicke-Straße

Das Porsche Zentrum Kassel hat als Postanschrift die Peter-Glinicke-Straße 9, da die Stadt Kassel die Straße vor Kurzem nach dem im Jahr 2021 verstorbenen Sohn des Unternehmensgründers Hans Glinicke benannt hat. Damit würdigte die Stadt das unternehmerische und gesellschaftliche Engagement von Peter Glinicke, der den Händler über Jahrzehnte lenkte und zu einer der größten Autohausgruppen Deutschlands machte. Derzeit wird das Unternehmen von Florian Glinicke in dritter Generation geleitet.

Der Eröffnungsabend bot den Gästen einige automobile Highlights. Schon beim Betreten des Gebäudes wurden die Gäste durch eine klassische Porsche-Targa-Karosserie begrüßt, die unter dem Dach schwebte. Im Showroom konnten sie dann exklusiv den Porsche Cayenne Electric erleben, der noch vor der offiziellen Markteinführung präsentiert wurde. Zudem stellte Porsche Motorsport den Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport als temporäres Ausstellungsstück zur Verfügung.

Näher gebracht wurde den Gästen das Konzept der Destination Porsche aus berufenem Munde: Thomas Illner, COO von Porsche Deutschland, Unternehmenschef Florian Glinicke sowie Fabian Hottenrott, Geschäftsführer des Porsche Zentrums Kassel, diskutierten über den Markt, die Marke und ihre Modelle. Dadurch gaben sie Einblicke in das Destination-Porsche-Konzept, die strategische Ausrichtung und die Bedeutung des neuen Standorts für die Region.

Lange Tradition mit Porsche

Gestaltet wurde der Eröffnungsabend durch Führungen in die Betriebsteile, die den Kunden normalerweise nicht offenstehen, musikalische Darbietungen und eine hochwertige Ausstellung ausgewählter Porsche-Sondermodelle, die die Vielfalt und Individualisierungsmöglichkeiten der Marke zeigten.

Die Glinicke-Gruppe ist mit der Marke Porsche eng verbunden. Die Unternehmenschefs Peter und Florian Glinicke gelten als Fans der Marke. Vor knapp einem Jahr mündete diese Verbindung in die Eröffnung des ersten Porsche Classic Zentrums in Deutschland durch die Glinicke-Gruppe, das ebenfalls in Kassel beheimatet ist.

Die Glinicke-Gruppe mit Sitz in Kassel blickt inzwischen auf eine 95-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Verwurzelt in der VW- und Porsche-Welt ist der Händler inzwischen auch mit den Fabrikaten Audi, Skoda, Seat, Cupra, Land Rover, Peugeot, Citroën, Hyundai, Fiat Professional, MG, BYD und Leapmotor aktiv und betreibt 34 Standorte in Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Sie beschäftigt fast 2.200 Mitarbeitende, darunter über 300 Auszubildende.

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