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Händlern droht mit gebrauchten E-Fahrzeugen die Restwert-Falle

| Autor: Andreas Grimm

Die Restwerte von gebrauchten E-Fahrzeugen lassen sich aus Sicht des Marktbeobachters Matthias von Alten nicht seriös vorhersagen. Er fordert daher, dass die Hersteller die Last des Re-Marketings nicht bei ihren Vertragspartnern abladen. Nötig seien gemeinsame Strategien.

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(Bild: KIT)

Das Gebrauchtwagengeschäft ist ein wesentlicher Bestandteil des Automobilvertriebs. Doch dieses große Geschäftsfeld ist nach wie vor nicht richtig professionalisiert, ist Matthias von Alten von der Unternehmensberatung Publicis Sapient überzeugt. Aus seiner Sicht bedienen damit Hersteller wie Händler einen wesentlichen Hebel für ihr Geschäftsmodell nicht richtig. Das Gebrauchtwagengeschäft müsste laut von Alten in der Betrachtung des Neuwagenvertriebs eine wesentlich wichtigere Rolle spielen.

Die Folge: Hersteller lassen ihre Händler im Gebrauchtwagengeschäft zu häufig im Regen stehen. Erst recht gilt das für den nun entstehenden Elektro-Gebrauchtwagenmarkt. Nur wenn Re-Marketing und die Inzahlungnahme-Prozesse laufen bzw. die Weitervermarktung von Elektrofahrzeugen gesichert sei, werde der Weg zum nächsten (elektrifizierten) Neuwagen geebnet. Grundsätzlich sieht von Alten im Gespräch mit »kfz-betrieb« das Geschäft mit elektrifizierten Gebrauchtwagen daher stark risikobehaftet. Zu viele Faktoren seien offen oder ungeklärt.

Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«