Vertrieb und Aftersales Hahn-Gruppe baut Führung um

Von Dr. Martin Achter 3 min Lesedauer

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In den vergangenen Monaten haben die Fellbacher ihre Führungsspitze neu aufgestellt. Herausgekommen ist ein Modell mit Regional- und Markenverantwortlichkeiten. Die Gruppe sieht darin verschiedene Vorteile.

Die neue Führungsspitze der Hahn-Gruppe. Im Bild (v. l.): Steffen Hahn (geschäftsführender Gesellschafter), Holger Fink (Geschäftsführer Vertriebsregion 5 und Seat/Cupra, Skoda), Roland Beeh (Geschäftsführer Vertriebsregion 2 und VW Nutzfahrzeuge), Gerhard Dietrich (Geschäftsführer Großkunden), Jörg Berghöfer (Geschäftsführer Vertriebsregion 3 und Aftersales), Aaron C. Arena (Geschäftsführer Vertriebsregion 4 und Audi), Roland Braun (Geschäftsführer Vertriebsregion 1 und VW Pkw), Klaus Stockhausen (Geschäftsführer Hahn Automobil-Holding)(Bild:  Hahn-Gruppe)
Die neue Führungsspitze der Hahn-Gruppe. Im Bild (v. l.): Steffen Hahn (geschäftsführender Gesellschafter), Holger Fink (Geschäftsführer Vertriebsregion 5 und Seat/Cupra, Skoda), Roland Beeh (Geschäftsführer Vertriebsregion 2 und VW Nutzfahrzeuge), Gerhard Dietrich (Geschäftsführer Großkunden), Jörg Berghöfer (Geschäftsführer Vertriebsregion 3 und Aftersales), Aaron C. Arena (Geschäftsführer Vertriebsregion 4 und Audi), Roland Braun (Geschäftsführer Vertriebsregion 1 und VW Pkw), Klaus Stockhausen (Geschäftsführer Hahn Automobil-Holding)
(Bild: Hahn-Gruppe)

Die Hahn-Gruppe in Fellbach bei Stuttgart hat ihre Führungsspitze neu geordnet. Künftig gliedere sich das Management nach regionalen Verantwortlichkeiten im Vertriebsgebiet sowie parallel in Zuständigkeiten der Führungskräfte für Vertriebsmarken und das Aftersales-Geschäft, wie Hahn am Montag mitteilte. In dieser neuen Matrixstruktur sei das Geschäftsführerteam der Gruppe nun vollständig.

Die Hahn-Gruppe gliedert ihr Geschäft in 30 Betrieben damit in fünf untergeordnete Vertriebsregionen. Jedes dieser Gebiete leitet ein Geschäftsführer, der zugleich den Vertrieb einer Marke managt oder das Aftersales-Geschäft verantwortet. Ausgenommen von der Neuordnung sind die fünf Porsche-Zentren der Hahn-Gruppe sowie Hahn-Classic, also das Geschäft des Händlers mit historischen Fahrzeugen.

Neue und langjährige Geschäftsführer

Geleitet werden die neuen Vertriebsregionen teils von langjährigen Hahn-Geschäftsführern, teils von neuen Managern, die die Hahn-Gruppe gewonnen hat, wie das Unternehmen mitteilte. An der Spitze des Führungsteams stehen Steffen Hahn als geschäftsführender Gesellschafter der Hahn-Gruppe sowie Klaus Stockhausen als Geschäftsführer der Hahn Automobil-Holding.

Folgende Verantwortlichkeiten sind bei Hahn fortan vorgesehen:

  • Vertriebsregion 1 (Fellbach/Weinstadt/Schorndorf/Backnang): Geschäftsführer ist Roland Braun, der schon lange für Hahn aktiv ist. Ergänzend zur regionalen Verantwortlichkeit ist er für die Marke Volkswagen in der Unternehmensgruppe zuständig – dies war bereits bisher seine Aufgabe.
  • Vertriebsregion 2 (Esslingen/Wendlingen/Göppingen/Ebersbach): Dieses Geschäft verantwortet Roland Beeh, der ebenfalls schon lange für Hahn arbeitet – seit seinem Studium –, unter anderem in verschiedenen Führungspositionen. Ergänzend zur regionalen Verantwortlichkeit managt er auch weiterhin das Geschäft mit Volkswagen Nutzfahrzeuge, was bereits seit rund zehn Jahren seine Aufgabe ist.
  • Vertriebsregion 3 (Sindelfingen/Böblingen): Seit Jahresbeginn ist Jörg Berghöfer Teil der Hahn-Gruppe, der als Geschäftsführer von Volkswagen Automobile Stuttgart kam. Neben der Regionalverantwortung ist Berghöfer verantwortlich für das gesamte Aftersales-Geschäft der Marken, die zu Hahn Automobile gehören (Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Seat, Cupra, Skoda).
  • Vertriebsregion 4 (Pforzheim): Die Verantwortung im Geschäft mit Audi obliegt künftig Aaron C. Arena. Er kam im April vom Porsche-Zentrum Stuttgart Flughafen, wo er als Geschäftsführer tätig war, zu Hahn. Die Marke Audi und die Region kennt Arena. Früher verkaufte er für die Rösch-Gruppe, die mittlerweile zu Hahn gehört, als Verkaufsleiter auch Fahrzeuge der Vier Ringe. Die Markenverantwortung geht auf Arena von Gerhard Dietrich über, der künftig als Geschäftsführer den Großkundenbereich „Hahn Fleet“ leitet.
  • Vertriebsregion 5 (Kornwestheim/Ludwigsburg/Bietigheim): Hier lenkt Holger Fink, der im Februar zu Hahn kam, das Geschäft. Er war bereits früher bei der Hahn-Gruppe in diesem Gebiet in verschiedenen leitenden Vertriebsfunktionen tätig, zuletzt aber Geschäftsführer bei der Graf-Hardenberg-Gruppe. Daneben trägt Fink die Verantwortung für die Marken Seat, Cupra und Skoda.

Aufgabe der Regionen-Geschäftsführer war in den vergangenen Wochen und Monaten die Marktanalyse sowie die Beschäftigung mit den Betrieben in ihren Verantwortungsgebieten. Jetzt liegt der Fokus auf der Bedeutung von Kundenzufriedenheit und -begeisterung für das wirtschaftlichen Ergebnis der Hahn-Gruppe, wie das Unternehmen mitteilte. Auf einer Tagung haben sich die rund einhundert Führungskräfte der Hahn-Gruppe damit auseinandergesetzt – und auch mit Zukunftsthemen.

Zentral organisierte Themen vorantreiben

Gesellschafter Steffen Hahn erklärte angesichts der Ergebnisse der Führungskräftetagung, die Gruppe konnte „anhand konkreter Projekte aufzeigen, welch großes Potenzial in der Branche und in unserem Businessmodell steckt“. Und Holding-Geschäftsführer Klaus Stockhausen erläuterte, die regionale Verbundenheit der neuen Regional-Geschäftsführer sorge im Alltag für mehr lokale Kompetenz: „Das ist vor allem für die Mitarbeiter wesentlich, die so besser betreut und angebunden sind. Zusätzlich können zentral organisierte Themen und Prozesse in den Niederlassungen konsequent vorangetrieben werden.“

Die Hahn-Gruppe ist einer der größten Automobilhändler Deutschlands und mit rund 1.750 Mitarbeitern, davon 220 Azubis, und 36 Betrieben in der Region rund um Stuttgart aktiv. Sie verkauft Fahrzeuge der Marken VW (Pkw und Nutzfahrzeuge), Audi, Porsche, Skoda, Seat und Cupra.

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