Hess-Gruppe: Über Akquisition wachsen

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Norbert Rubbel / Norbert Rubbel

Philipp Hess, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hess-Gruppe, erläutert seine Wachstumsstrategie und erklärt, warum er zwei Teilegroßhändler übernommen hat. Er vermutet, dass die freien Werkstätten vom Konzentrationsprozess profitieren.

Philipp Hess: „Manche familiengeführten Teilegroßhändler haben eine Größenordnung, mit der sie auf Dauer alleine nicht überleben können.“
Philipp Hess: „Manche familiengeführten Teilegroßhändler haben eine Größenordnung, mit der sie auf Dauer alleine nicht überleben können.“
(Bild: Hess)

Redaktion: Im Januar 2017 haben Sie nahezu zeitgleich die Teilegroßhändler Schwenker und Jakobs übernommen. War die Entscheidung richtig?

Philipp Hess: Ja, das würde ich heute wieder tun. Wir haben gesagt, wenn wir als Familienunternehmen noch lange in dieser Branche aktiv sein wollen, dann müssen wir wachsen. Wir können aber nicht mehr organisch wachsen, sondern müssen dies über Akquisitionen tun. Schöner wäre es sicher gewesen, wenn wir Schwenker und Jakobs hintereinander übernommen hätten.

Warum?

Es ist unglaublich viel Arbeit, eine Firma zu integrieren. IT-Systeme und Prozesse anzupassen, ist das eine. Doch das Schwierigste ist, die Menschen dabei mitzunehmen.